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    Mainz/Nürburgring"Wir sind Nürburgring": Haben Malu Dreyer etwas überrascht

    65 Minuten dauerte das Gespräch in der Mainzer Staatskanzlei am Freitagmorgen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte Vertreter der Initiative "Wir sind Nürburgring" eingeladen.

    Hatten am Freitagmorgen einen Termin in Mainz bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer: die Initiative "Wir sind Nürburgring" um (von links) Sabine Schmitz, Christian Menzel und Ossi Kragl.
    Hatten am Freitagmorgen einen Termin in Mainz bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer: die Initiative "Wir sind Nürburgring" um (von links) Sabine Schmitz, Christian Menzel und Ossi Kragl.
    Foto: Jan Lindner

    Der Initiative um Sabine Schmitz, Claire Craus, Christian Menzel und Ossi Kragl ging es vor allem darum, Alternativen zum geplanten Ring-Verkauf aufzuzeigen. Menzel: "Es war ein sehr gutes, konstruktives, informatives und freundliches Gespräch. Ich glaube, Frau Dreyer war etwas überrascht über unsere Detailkenntnis."

    Gleichwohl habe Dreyer ihnen erneut deutlich gemacht, dass der Nürburgring verkauft wird. Allerdings erwarte sie, dass der Käufer seriös und solvent sei und ein schlüssiges Konzept habe. Zudem müsse die Region nach dem Verkauf in die öffentliche Nutzung einbezogen werden.

    Dennoch hoffen Menzel und seine Mitstreiter weiterhin, dass der Nürburgring in öffentlicher Hand bleibt. Menzel: "Es ist doch ein Skandal, dass der Ring-Verkauf auch durch die Regierung so forciert wird." Schließlich sei bislang nicht klar, ob er überhaupt verkauft werden müsse. Denn die EU habe noch nicht entschieden, ob die einst geflossenen Beihilfen durch das Land Rheinland-Pfalz für den Freizeitpark legal oder illegal gewesen sind.

    Menzel und Co. können sich etwa vorstellen, dass die Rennstrecken an die angrenzenden Verbandsgemeinden vermacht werden. Oder, dass der aktuelle Ausschreibungsprozess scheitert, weil sich kein Käufer findet oder juristische Fehler gemacht werden. Menzel: "Für diesen Fall hat uns Frau Dreyer zugesagt, dass sie dann mit uns die Situation erneut diskutiert." Zudem will man laut Dreyer "im Gespräch bleiben".

    Im Gespräch am Freitag haben Menzel und seine Mitstreiter der Ministerpräsidentin auch einen Katalog mit 15 Fragen überreicht, die die Staatskanzlei nun beantworten will - etwa: Wie die Regierung künftig verhindern will, dass ein privater Ring-Inhaber Koppelgeschäfte abwickelt; wie sie eine Preisexplosion verhindern will; ob bei den Touristenfahrten weiterhin die derzeit gültige Straßenverkehrsordnung wirksam ist.

    Menzel: "Ich denke, dass wir Frau Dreyer klar machen konnten, dass viele Dinge noch nicht geregelt und völlig unklar sind." Dreyer wolle diese Aspekte nun kritisch prüfen. Klar ist laut Menzel auch, dass "Wir sind Nürburgring" seine Demonstrationen fortsetzen will. Die nächste ist für Samstag, 15. Februar, geplant. Dann wollen die Verkaufsgegner in einem Autokorso von Mainz aus an den Nürburgring fahren.

    Von unserem Redakteur Jan Lindner

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