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    MayschoßTeurer als gedacht: Neue Brücke erst im nächsten Jahr

    Eine Behelfsbrücke wird es nicht geben, und auch der Neubau kommt erst im nächsten Jahr: In Sachen Ahrquerung zum Sportplatz in Mayschoß ist alles schwieriger als gedacht.

    Der geplante Neubau der Brücke zum Sportplatz in Mayschoß wurde verschoben. Das enge Zeitfenster hätte zu hohe Kosten bedeutet .  Foto: Vollrath
    Der geplante Neubau der Brücke zum Sportplatz in Mayschoß wurde verschoben. Das enge Zeitfenster hätte zu hohe Kosten bedeutet .
    Foto: Vollrath

    Der geplante Neubau der Brücke zum Sportplatz in Mayschoß wirft Probleme auf. Das wurde während der jüngsten Sitzung des Rates deutlich. So übersteigen die abgegebenen Angebote der einzelnen Gewerke die geplanten Kosten um rund 110 Prozent, woraufhin die Ausschreibung aufgehoben wurde.

    „Die Hintergründe für die enorme Kostensteigerung ist das extrem enge Zeitfenster, das der Ausschreibung zugrunde lag“, meinte Ortsbürgermeister Hubertus Kunz während der Sitzung. Bedingt durch die erst im Februar erfolgte wasserrechtliche Genehmigung, die eine Bauphase im Bereich der Ahr nur außerhalb etwaiger Laichzeiten erlaubt, lagen zwischen der Ausschreibung und dem gewünschten Baubeginn lediglich sechs Wochen. „Bei vollen Auftragsbüchern der Handwerker ist klar, dass diese nur mit erheblichen Kostensteigerungen in der Lage sind, diese Vorgaben zu erfüllen“, so Kunz weiter. Um die Kosten aber einigermaßen im Rahmen zu halten, beschlossen die Ratsmitglieder einstimmig, erst im kommenden Jahr mit den Arbeiten zu beginnen. Zudem soll auf die geplante Behelfsbrücke, die mit rund 3000 Euro veranschlagt war, jetzt aber zwischen 35.000 und 50  000 Euro kosten soll, verzichtet werden. Ein unabhängiger Gutachter soll sich jetzt um die Details der künftigen Ausschreibung kümmern.

    Darüber hinaus befasste sich der Rat mit der Möglichkeit, die Kapazitäten des Pkw-Parkplatzes im Bereich des Bahnhofes zu erhöhen. Hier sind bisher zwei Parkstreifen aufgebracht. Nach mehrheitlichem Wunsch des Rates soll nun ein Planer überprüfen, ob nicht auch drei Parkreihen möglich sind. Hier steht allerdings eine Gesamtkostensumme von rund 50.000 Euro im Raum, inklusive maximal rund 4500 Euro für die entsprechenden Ingenieursleistungen. Nach Meinung einiger Ratsmitglieder kann ein solcher Umbau kaum wirtschaftlich sein. Ortsbürgermeister Kunz betonte jedoch, dass eine Wirtschaftlichkeitsberechnung geplant sei. Mit sechs Ja- und drei Neinstimmen wurde die Vergabe bei einer Enthaltung an das entsprechende Ingenieursbüro erteilt.

    Darüber hinaus befasste sich der Rat in Mayschoß mit den geplanten Sanierungsarbeiten im Bereich des Weinbrunnenplatzes. Rudolf Mies, Vorsitzender des ortsansässigen Verkehrsvereins, erläuterte die geplante Vorgehensweise. So ist unter anderem ein Durchbruch im Ausschankgebäude vom Spülraum zum Verkaufsbereich vorgesehen. Das gesamte Gebäude soll innen und außen neu gestrichen, der Fußboden neu verlegt, die Pergola erneuert sowie eine neue, hochwassersichere Tür eingebaut werden. Eine genaue Kostenschätzung für diese Arbeiten liegt jedoch noch nicht vor. Der Rat sprach sich dafür aus, nach Möglichkeiten zu suchen, einen Teil der Arbeiten über gewisse Fördertöpfe bezuschussen zu lassen.

    Von unserer Mitarbeiterin Ute Müller

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