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    AdenauLokalkolorit beschert volle Hocheifelhalle

    Dicht an dicht haben die gut gelaunten und bunt kostümierten Jecken in der ausverkauften Hocheifelhalle gesessen und sich bereits eine Stunde vor Beginn der Galasitzung am Samstagabend warm geschunkelt. Die Karnevalsgesellschaft (KG) Rot-Weiss Adenau hatte geladen – und alle, alle kamen.

    Das Fanfarencorps der Karnevalsgesellschaft Adenau feierte auf musikalische Art und Weise eine „Eine Party auf Mallorca“. Das Corps ist seit knapp 50 Jahren Teil der KG-Familie.
    Das Fanfarencorps der Karnevalsgesellschaft Adenau feierte auf musikalische Art und Weise eine „Eine Party auf Mallorca“. Das Corps ist seit knapp 50 Jahren Teil der KG-Familie.
    Foto: dre

    Denn seit vielen Jahren bringen die Adenauer jedes Jahr aufs Neue ein mehrstündiges Programm der Extraklasse auf die Bühne. Dabei kommen fast ausschließlich Eigengewächse zum Einsatz, und das Lokalkolorit macht die Adenauer Sitzungen zum Publikumsmagneten.

    Zahlreich und unüberhörbar angeführt vom Fanfarencorps präsentierte sich die KG-Familie beim Einmarsch. Das 11. Regiment, die verschiedenen Funkengruppen, die Bottermaats-Möhnen und natürlich der Elferrat mit Sitzungspräsident Thomas Sebastian und dem neuen KG-Vorsitzenden Christoph Böder. Er ist Nachfolger von Eddy Rausch. Er hatte den KG-Vorsitz 2008 übernommen. Gelobt und veräppelt werden liegen im Karneval naturgemäß dicht beieinander. Entsprechend unterhaltsam war die ehrenvolle Verabschiedung Eddy Rauschs aus dem Amt des Vorsitzenden.

    Apropos veräppeln – in der Adenauer Bütt kriegen Nachbarn, Geschäftsleute, Vereinsmeier und natürlich sämtliche VIPs aus der Lokalpolitik ihr Fett weg. Hierzu traten an diesem Abend drei Redner ans Mikrofon, und jeder von ihnen ein Talent der Extraklasse und im Adenauer Karneval bereits bekannt und geliebt: Martin Korden, Heike Päthe und Willi „Spüli“ Schüller.

    Martin Korden schlüpfte in diesem Jahr in die Rolle eines Kochs. In so ziemlich jeder Küche in jedem Adenauer Speiselokal hat er gearbeitet. Nicht nur am Herd, auch beim Belauschen der Adenauer Gäste im Lokal konnte er so manche, bisweilen delikate, Neuigkeit erfahren. Heike Päthe befasste sich mit dem Zwischenmenschlichen und lieferte Einsichten unter dem Motto „Turtel-Taubenschlag“. Willi Schüller schlüpfte in seine Büttenrolle Spüli und packte seine ungeschminkten Ansichten zur großen und kleinen Politik in Reime.

    Schüller hatte gleich zwei Auftritte an diesem Abend, denn als Musiker heizte er mit seiner Band Eifelfeuer dem Publikum ein. Mit fetziger Musik begeisterte auch das Fanfarencorps, das seit knapp 50 Jahren Teil der KG-Familie ist. Als Finalband kamen später die Schlappkappe aus Hönningen auf die Bühne.

    Getanzt wurde natürlich auch an diesem Abend. Sechs Juniorfunken, trainiert von Anja Vollmann, präsentierten Gardetanz mit akrobatischen Einlagen. Die neun Damen der Großen Funkengarde, trainiert von Meike Stollenwerk, boten tänzerische Glanzleistungen.

    Akrobatik vom Feinsten gab es zu sehen beim Auftritt des Reifferscheider Männerballetts Dolce Vita. Auch die Brohler Prinzengarde hatte zu ihrem 20. Besuch in Adenau ihre Tanztalente mitgebracht.

    Alle Akteure erhielten den diesjährigen Sessionsorden in Form eines Mercedes Rennautos, angepasst an das KG-Motto 2017: „Tradition ist unser Ding – der Silberpfeil gehört zum Ring.“

    Von unserer Mitarbeiterin Gabi Geller

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