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    Bad Neuenahr-AhrweilerAhrtal-Tourismus hofft auf positive Schlagzeilen

    Raus aus den negativen Schlagzeilen und Gas geben bei dem begonnenen Strategieprozess: Mit diesen Vorsätzen will der Ahrtal-Tourismus in das kommende Jahr starten.

    Foto: N.N.

    Bei der zweiten Mitgliederversammlung der Wahlperiode 2013/2017 im Gartensaal des Kurhauses in Bad Neuenahr deutete sich - nach Streit ums Heilwasser und Kolibakterien im Trinkwasser - eine positive Schlagzeile bereits an: Ahrsteig rot und Ahrsteig blau werden voraussichtlich bald der Vergangenheit angehören. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere Anstrengungen bezüglich eines durchgängigen Ahrsteigs wohl auf dem richtigen Weg sind und wir in den kommenden Wochen zusammen zusammen mit den Kommunen des Ahrtals verkünden können, dass es einen durchgehenden Ahrsteig geben wird", sagte Geschäftsführer Andreas Wittpohl.

    Vorankommen soll auch die Marke "Ahrtal". So sollen sogenannte "Leitprodukte" umgesetzt werden, um das Ahrtal als "Quelle der Energie" zu vermarkten. "Das Jahr 2016 müssen wir nutzen, um hier deutlich voran zu kommen", forderte der Vorsitzende Maternus Fiedler. Beim Leitprodukt "Natur" soll Wandern mit den Themen Gesundheit und Natur verbunden werden, etwa durch Gesundheitswandern oder Einrichten eines Sinnesweges.

    In den Leitprodukten "Hotels/Ferienwohnungen" sowie "Gastronomie" will der Ahrtal-Tourismus mit seinen Mitgliedern im Frühjahr mögliche Maßnahmen diskutieren. Hier geht es zum Beispiel um die Einrichtung eines regionalen Produktkorbes oder eines Leitfadens für die Hotels und Ferienwohnungen.

    Höchste Priorität genießt für Fiedler das Leitprodukt "Heilbad", bei dem die städtische Heilbad GmbH die Federführung hat. Beim Thema Gesundheit gelte es, das Profil zu schärfen. "Wir müssen die vielen schon vorhandenen Angebote im Gesundheitssektor, aber auch Wellnessangebote bündeln und vernetzen", erklärte Fiedler. Erst dann entstehe nach innen und außen ein Bild, das sich gut vermarken lasse. Derzeit finden sich im Katalog des Ahrtal-Tourismus zwei Seiten Wellness - zu wenig, moniert Fiedler. Beim Leitprodukt "Ahr-Thermen" soll die Wirkung des Wassers stärker in den Fokus gerückt werden.

    Gute Noten gibt Wittpohl der seit fünf Jahren bestehenden Kooperation mit den Ahrtal-Kommunen. "Durch die Ahrtal-Kooperation haben wir an Schlagkraft gewonnen", sagte der Geschäftsführer. So habe man größere Zugkapazitäten und Zugtakte im Ahrtal erreicht.

    Als Beispiel guter Zusammenarbeit mit der Kreisstadt nannte er die Gästekarten, die von der Stadt erarbeitet und vom Ahrtal-Tourismus zu einer Karte mit hohem Nutzen aufgewertet wurde, die von den Gästen nicht nur akzeptiert, sondern gewünscht werde. "Dennoch werden wir auch in Zukunft klar abgegrenzte Aufgabengebiete haben", betonte Wittpohl. So werde sich der Ahrtal-Tourismus auf die Außendarstellung und Vermarktung des gesamten Ahrtals konzentrieren.

    Für die erfolgreiche Arbeit bedankte sich Bürgermeister Guido Orthen beim Ahrtal-Tourismus und seinen Mitgliedern. Er warb dafür, die in der Stadt bereits erfolgreich etablierte Gästekarte auch in Sinzig und Altenahr einzuführen. Der Kurbeitrag, der künftig Gästebeitrag heißt, wird mit Inkrafttreten des geänderten Kommunalabgabegesetzes im gesamten Stadtgebiet erhoben werden können. Von April 2014 bis März dieses Jahres wurden für rund 205 000 Übernachtungen Gästekarten ausgestellt.

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