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  • In der Grafschaft soll die Windkraft stärker wirken

    Grafschaft - Die Gemeinde Grafschaft will den Ausbau der Windkraft forcieren. Dazu sollen Vorranggebiete ausgewiesen werden. Einstimmig votierte jüngst der Gemeinderat für die Planung der regenerativen Energiequelle und damit für die Änderung des Flächennutzungsplans zur Ausweisung neuer "Konzentrationszonen" für Windenergieanlagen.

    "Die Steuerung der Windenergienutzung bedarf eines gesamträumlichen Konzeptes. Sodass Bereiche, die in Sachen Wohnbebauung oder Schutz des Landschaftsbildes sensibel sind, für die Windenergie ausgeklammert werden können", sagte Bürgermeister Achim Juchem. Neben bestimmten Parzellen im Bölinger Wald, könnten in der Gemeinde Flächen im Bereich des Innovationsparks Rheinland bis zur A 61 als Vorranggebiete in Betracht kommen.

    "Wir haben bereits Anfragen von drei Interessenten, die sich vorstellen können, in Bereichen ein oder gleich mehrere Windräder in einem Planungsraum aufzustellen", erklärte Juchem. Notwendig dazu ist eine Standortprüfung für Windenergieanlagen im Rahmen einer Flächennutzungsplanänderung.

    Zur Umsetzung und Erstellung eines "Windkatasters" sind die Ergebnisse der Potenzialanalyse der Juwi Holding AG in die Planänderung einzubringen, sagte Juchem. Auf Antrag der FWG wurde die Gemeinde durch den Rat beauftragt, Möglichkeiten für eine zentrale, alternative Energieversorgung in den geplanten Neubaugebieten Esch und Ringen aufzuzeigen.

    "Hintergrund des Antrages ist der Gedanke, die zukünftigen Bewohner der Neubaugebiete kostengünstig mit Energie zu versorgen und die Vermarkungschancen zu steigern", sagte der FWG-Fraktionsvorsitzende Lothar Barth. Hierdurch reduziere sich das finanzielle Risiko des Rückkaufes von nicht verkauften Grundstücken.

    Laut FWG könnte die alternative Energieversorgung auch durch ein zentrales Blockheizkraftwerk realisiert werden. "Dies soll gegebenenfalls in Kombination mit den Planungsvorhaben am Bauhof der Gemeinde beziehungsweise der Turnhalle geschehen", sagte Barth. Kombinationen von Energieformen in Blockheizkraftwerken könnten auch "durchaus in der Agrothermie, Geothermie und der solaren Nahwärmenutzung gefunden werden".

    Aber: Der Gemeinde ging vor der jüngsten Ratssitzung zeitweise ein Energieträger verloren. Die Bürger in der Katharinastraße in Lantershofen mussten nach einem lauten Getöse auf ihre Wasserversorgung verzichten. Durch einen Wasserrohrbruch wurden die Pflastersteine des Gehweges auf einer Länge von rund 80 Metern herausgeschleudert. Umherfliegende Steine und Geröll beschädigten zwei Autos. Die Werksleitung des Wasserwerks Grafschaft wurde beauftragt, die Erneuerungsarbeiten für die Wasserleitung zu vergeben (Kosten: 61 000 Euro).

    Von unserem Mitarbeiter Horst Bach

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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