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  • Sobernheim: Jubel, Trubel, Heiterkeit bei erster Kneipensitzung in Hoher Burg

    Bad Sobernheim. Die erste Sobernheimer Kneipensitzung in der „Hohen Burg" war ein voller Erfolg für das neue Pächterpaar Anny Lorenz und Uwe Schwanke.

    Mit seiner guten Laune trug das Publikum zum Erfolg der Kneipensitzung bei.
    Mit seiner guten Laune trug das Publikum zum Erfolg der Kneipensitzung bei.
    Foto: Martin Köhler

    Am Freitagabend war das Gasthaus fest in der Hand der Narren. Damit lebte eine alte Tradition wieder auf, früher gab es rauschende Fastnachtsnächte im großen Saal im Obergeschoss.

    „Wir wollten Bad Sobernheim eine zusätzliche Fastnachtsveranstaltung bieten", sagte Uwe Schwanke. Und ließ sich nicht lumpen, ein erlebenswertes Programm auf die Füße zu stellen. In loser Folge traten die Teilnehmer auf, während die Wartezeit mit herrlicher Karnevalls- und Stimmungsmusik wie deutschen Schlagern verkürzt wurde. DJ Steffen Valerius alias Atze vun de Noh machte seinen Job mustergültig. Die Moderation hatte der stimmgewaltige Reinhold „Steini" Kuntz inne.

    Die Fidelen Wespen aus Bad Kreuznach schwärmten naheaufwärts aus, doch geht auch in einer Kneipensitzung nichts über Lokalkolorit. Für den sorgten die Sowwerummer Streuner, alias Bernd Schneider und Ralf Erbach. Nichts und niemand war vor ihrem Fastnachtsspott im Zwiegespräch sicher: Werner Weingarths stadtbekannte Neugierde und Redseligkeit; der „schwarze Bürgermeisterkandidat", der zu allem seinen Senf dazugeben müsse; das „harte" Wochenende der Verwaltungsmitarbeiter mit zweieinhalb freien Tagen; oder auch Friedrich Wilhelm von der Kirner Brauerei, der jüngst seine Liebe zu Bitburg entdeckt hat. Doch am meisten fieberte Bad Sobernheim der Europawahl im Mai entgegen. Alle Narren drückten Carsten Dierks die Daumen, dass es mit dem Einzug klappt. „Dann sind wir den endlich los", ätzten Erbach und Schneider unter allgemeinem Gejohle im Wirtshaus.

    Natürlich fehlte das Thema Alte Grundschule nicht. Die Streuner schlugen vor, daraus ein Freudenhaus nach Meddersheimer Vorbild mit Frankfurter Dienstleisterinnen zu machen.

    „Hier ist es supergut. Die Idee, das Publikum, alles. Ich warte schon auf den Atze und die fidelen Wespen", sagte Claudia aus Meisenheim, die als Piratin verkleidet war. Ihre Freundin Silvia, als Cowgirl da, fand es angenehm, dass es eine Veranstaltung fürs mittlere Alter war.

    Senior Waldemar, als Clown verkleidet, freute sich: „Früher hat man hier immer Kneipenfastnacht gefeiert. Es ist richtig gut, dass man es wieder aufleben lässt".

    Mit gleich acht Damen kehrten die Montagsturnerinnen ein. Funkenmariechen Monika aus Sobernheim sprach für alle: „Es ist wunderbar, wieder eine Kneipensitzung zu haben. Wir gehen auch zum Rosenmontag und zur HSV-Kappensitzung, wir nehmen alles mit!" Ganz süß als Erdbeere war Julia (Bad Sobernheim) verkleidet. „Wir im Oberviertel haben schon immer hier im Saal Fastnacht gefeiert", betont sie. Martin Köhler 

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