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    Raumprogramm: Weitere 2 Millionen Euro fließen in die Schwerpunktschule Monzingen

    VG Bad Sobernheim. Weitere 2 Millionen Euro werden in die Monzinger Grundschule (Schwerpunkt: Inklusion) fließen - 2017/18 sollen Kinder und Kollegium die neuen Räume und die neue Pausenhalle nutzen können.

    Rektorin Petra Kohrs (46) von der Monzinger Grundschule zeigt auf den Winkel zwischen Turnhalle (links) und Schulgebäude (rechts). Die Container mit den roten Flachdächern verschwinden wieder.
    Rektorin Petra Kohrs (46) von der Monzinger Grundschule zeigt auf den Winkel zwischen Turnhalle (links) und Schulgebäude (rechts). Die Container mit den roten Flachdächern verschwinden wieder.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Sie entstehen im Winkel zwischen Altgebäude und Schulturnhalle, in die bereits seit acht Jahren immer wieder investiert wurde, unter anderem in die energetische Modernisierung.

    Grund der im VG-Bauausschuss beratenen Investition: Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) gibt das Raumprogramm für eine solche Schwerpunktschule vor. „Wir machen hier keinen Luxus“, betont VG-Bürgermeister Rolf Kehl für den Schulträger, die Verbandsgemeinde, „sondern erfüllen lediglich das Mindestprogramm.“ Und das sieht mit Blick auf das Neubauvorhaben so aus:

    Das Raumprogramm: Die Container, bislang für Fachräume (Musik) und auch mal als Lager genutzt, verschwinden: Der Mauerwinkel samt Dach, die alte Pausenhalle, wird abgerissen. Das Konzept von Bauingenieur Uwe Auweiler (Bad Sobernheim) sieht im Keller unter dem Winkel, künftig einen Hausmeisterraum, einen Personalraum (Küche), ein Personal-WC und vier Funktionsräume vor (Nutzfläche insgesamt: 171 Quadratmeter) vor. Im Erdgeschoss sind die neue WC-Anlage und ein großer Mehrzweckraum zu finden (Nutzfläche insgesamt: 251 Quadratmeter); im Obergeschoss liegen drei Klassenräume und ein Archiv für Schulunterlagen (Nutzfläche insgesamt: 253 Quadratmeter).

    Der Zeitplan: Bis 1. August muss die Verbandsgemeinde ihr Vorhaben bei der ADD angemeldet haben; bis 1. Oktober müssen die baureifen Pläne vorliegen; im ersten Halbjahr 2016 geht alles ins Genehmigungsverfahren; im zweiten Halbjahr 2016 ist Baubeginn. Und wenn alles läuft wie geplant, sind die Räume zum Schuljahr 2017/18 fertig, informierte Rolf Kehl.

    Die Kosten: Die momentan geschätzten 2 Millionen Euro Projektkosten werden bezuschusst: 60 Prozent zahlt das Land, 10 Prozent der Kreis und 30 Prozent die Verbandsgemeinde, die neben Monzingen auch die Grundschulen in Bad Sobernheim, in Odernheim und in Staudernheim trägt.

    Perspektive: Die Investitionen zeigten, dass der Schulstandort Monzingen sicher ist, erklärt der Bürgermeister. Die Anmeldezahlen sind konstant (mit 233 Kindern geht es ins Schuljahr 2015/16). Zurzeit besuchen jede Klasse zwei „Inklusions“-Kinder, macht 24 Jungen und Mädchen in den jeweils drei ersten bis vierten Klassen. Die Schwerpunktschule ist nicht an den Bezirk rund um Sobernheim gebunden, auch Kinder aus anderen Verbandsgemeinden kommen nach Monzingen. Eine Ganztagsschule wird nicht eingerichtet. Das ist das Ergebnis einer Elternbefragung; außerdem wurde das Kollegium dazu gehört. 40 von und 240 Kindern nutzen derzeit das bis 16 Uhr angebotene freiwillige Betreuungsprogramm.

    Nachmittagsbetreuung: Auch im Hauptausschuss der Verbandsgemeinde ging es um Schulorganisationsfragen. Für die Grundschule in Monzingen, Odernheim und Staudenheim gibt es bereits eine Nachmittagsbetreuung. Gesamtkosten dafür: 24 000 Euro. Die soll ab 2015/16 auch in der Sobernheimer Grundschule eingerichtet werden; zwar handelt es sich um eine Ganztagsschule (knapp 100 Kinder von 300 sind dafür angemeldet); doch wollen 15 Eltern, so eine Befragung vom 17. Februar, bei der 161 Fragebogen zurückliefen, ihre Kinder bis 14 Uhr betreut wissen; es handelt sich um Kinder, die nicht für das Mittagessen und damit auch nicht für den Ganztagsbetrieb angemeldet sind. Die 15 Kinder bilden eine Gruppe und können damit von einer nichtpädagogischen Kraft betreut werden; ab zwei Gruppen wird eine pädagogische Fachkraft aktiv. 4000 Euro pro Halbjahr kostet die Betreuung einer Gruppe, die sich über einen Landeszuschuss und Elternbeiträge finanzieren lässt. Bei steigender Kinderzahl kann das Angebot ausgeweitet werden. Der VG-Rat befasst sich am 19. Mai mit dieser freiwilligen VG-Leistung. Stefan Munzlinger

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