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    BingenNeujahrsempfangmal anders: Fotos und Interview

    Vor 700 Gästen vermeldete Oberbürgermeister Thomas Feser beim Neujahrsempfang in Bingen weitere Fortschritte in Sachen Hertie-Revitalisierung.

    Bingen - Man muss schon bis in erfolgreiche Landesgartenschauzeiten zurückblicken, um sich an eine solch gelöste und positive Grundstimmung bei einem Neujahrsempfang der Stadt Bingen zu erinnern.

    700 Gäste kamen laut Veranstalter ins Rheintal-Kongresszentrum, um aufs neue Jahr anzustoßen und Rückblick zu halten, aber noch viel mehr nach vorne zu blicken.

    Oberbürgermeister Thomas Feser hatte für seinen ersten Neujahrsempfang eine neue Form gewählt, um sich von den früheren Gepflogenheiten abzuheben. Die Bilderschau, mit der man das abgelaufene Jahr Revue passieren ließ, wurde im Saal ebenso positiv aufgenommen wie das lockere Interview, in dem Feser im Gespräch mit SWR-Moderator Wolfgang Seligmann Bilanz zog und im Plauderton Neues verkündete.

    Zu den Neuigkeiten, die genügend Stoff für den Plausch nach dem offiziellen Teil lieferten, gehörte der Fortgang der schier unendlichen Hertie-Geschichte. Thomas Feser hatte mit dem Zusammenführen der Stadtoberhäupter der Hertie-geschädigten Kommunen, der daraus resultierenden "Binger Erklärung" und geharnischtem Schriftverkehr mit der Deutschen Bank Schlagzeilen gemacht. Jetzt vermeldete er weitere Fortschritte. Ende Dezember sei eine Vereinbarung zwischen Deutscher Bank und holländischem Insolvenzverwalter erfolgt. Bis März erwarte man Klarheit über das weitere Vorgehen - und für Bingen stünden bereits Investoren mit "sehr interessantem Konzept" und Geschäfte als Mieter vor der Tür. Thomas Feser zeigte sich "sehr optimistisch, dass noch 2013 die Kuh vom Eis ist". Starker Applaus war ihm für solche Silberstreifen am innerstädtischen Horizont sicher.

    Ein starker Fokus soll 2013 auf der weiteren Entwicklung des Tourismus liegen. Zum Konzept gehört dabei die Ansiedlung eines Großhotels am Rhein zwischen Autofähre und Gartenstadt. Natürlich soll auch Hildegard von Bingen weiter zum Renommee und zur Anziehungskraft der Stadt beitragen. Hier kann sich der seit Mai 2012 amtierende OB durchaus einen "Dreiklang" vorstellen, womit er die Vernetzung der Hildegard-Lebensorte Disibodenberg, Rupertsberg und Eibingen meint.

    Zu den näheren und ferneren Zukunftszielen der Binger gehören Fortschritte bei der Bahnlärmproblematik, ein dritter Bauabschnitt für die expandierende Fachhochschule sowie die kreuzungsfreie Anbindung der Innenstadt an das Rhein-Nahe-Eck.

    Rainer Gräff

    Bad Kreuznach
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