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    StrombergNach den Sommer-Unwettern in Rheinland-Pfalz: Schäden weitgehend beseitigt

    Vor einem halben Jahr sorgten Unwetter für große Schäden im Land. In Stromberg überschwemmte ein Bach die Altstadt. Wie sieht es dort inzwischen aus?

     

    Vor allem die Altstadt war stark betroffen.
    Vor allem die Altstadt war stark betroffen.

    Ein halbes Jahr nach den schweren Unwettern in Rheinland-Pfalz haben die betroffenen Gemeinden bereits einen Großteil der Schäden beseitigt. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

    Auch die Stadt Stromberg im Hunsrück wurde im Juni von einem plötzlichen Unwetter und Hochwasser heimgesucht. Extreme Regenfälle verwandelten den Ort in ein Katastophengebiet. Bewohner mussten mit Booten aus ihren Häusern gerettet werden.

    "Von außen sieht man heute kaum noch was", sagte Stadtbürgermeisterin Karin Hering (CDU). Drei Häuser seien jedoch noch nicht wieder bewohnt. Für Hering steht neben den Aufräumarbeiten auch die Bekämpfung der Ursachen im Vordergrund. So habe die Stadt Stromberg bereits ein Hochwasserkonzept in Auftrag gegeben. Zudem wolle sie einen Damm bauen und das Flussbett des Welschbaches auskoffern. In der Altstadt erinnert kaum etwas an das Hochwasser - dort steht der Weihnachtsmarkt. "Ein Feuerwehrmann sagte mir kürzlich, dass er es gar nicht glauben könne, hier noch einmal etwas anderes als Wasser zu sehen", sagte Bürgermeisterin Hering.

    Um die Unwetterschäden zu beseitigen, bekommen die Gemeinden Fördermittel vom Land. Geht es um die Beseitigung von Hochwasserschäden an und in Gewässern, ist das Umweltministerium Rheinland-Pfalz zuständig. Nach Angaben der Behörde wurden dafür bislang fast 860.000 Euro ausgeschüttet. Den größten Teil aus diesem Topf erhält die Verbandsgemeinde Loreley. Sie bekommt an diesem Mittwoch 696.700 Euro von Staatssekretär Thomas Griese (Grüne).

    Finanzielle Hilfen für Privathaushalte liegen hingegen in der Zuständigkeit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland Pfalz (ADD). Anträge der Geschädigten kommen über die Verbandsgemeinden und Kreise dort an. Bislang reichten jedoch erst zwei von sieben betroffenen Landkreisen einen Antrag zur Erstattung der Ausgaben ein, wie die ADD in Trier mitteilte. dpa

    80 Stromberger demonstrieren ein Jahr nach der Flut: Blockieren Bürokraten den Zuschuss-Fluss?Hochwasserschutz verbessern: Anwohner gehen in Stromberg am Samstag auf die Straße<br /><br />Ein Jahr nach Unwetterschäden in Stromberg: Könnte es wieder passieren?Hochwasser vor einem Jahr: In wenigen Minuten war die Altstadt geflutetSchaden in die Hunderttausendeweitere Links
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