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    BecherbachKita Regenbogen gründlich saniert und aufgestockt

    Altes Haus wird wieder neu! Ein Meilenstein für die Dorfentwicklung sollte die grundlegende Renovierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Regenbogen für die Gemeinde Becherbach sein. Das über 100 Jahre alte Haus mit dem Glockenturm auf dem Schieferdach zeigt sprichwörtlich an, was die Stunde geschlagen hat.

    Becherbach - Altes Haus wird wieder neu! Ein Meilenstein für die Dorfentwicklung sollte die grundlegende Renovierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Regenbogen für die Gemeinde Becherbach sein. Das über 100 Jahre alte Haus mit dem Glockenturm auf dem Schieferdach zeigt sprichwörtlich an, was die Stunde geschlagen hat.

    Der Gemeinderat entschloss sich nach teils hitzigen Debatten mit Mehrheit für den rund 280 000 Euro teuren Ausbau, den die Gemeinde mit 90 000 Euro mittragen will. „Es wird wohl teurer“, sagt Ortsbürgermeister Frank Schätzel (42), der aber keine Alternativen für den finanziellen Spagat sieht: „Wir mussten einfach zugreifen, als wir Zuschüsse bekamen, sonst wären die Kinder in zwei, drei Jahren vielleicht nach Kirn in die Kitas gefahren.“ Die engagierten Eltern, der Förderverein und die Bürkle-Stiftung helfen, die Lücke zu schließen. Beim Musiktag am Sonntag wurden 513 Euro verdient, der Förderverein spendete 3000 Euro.
    Dass die Altbausanierung teurer wurde als gedacht, hat einige Gründe: Im Erdgeschoss wurden die oft bemängelten sanitären Anlagen erneuert, ein aufwendiger Treppenaufgang war fällig, eine Kinderküche wurde eingebaut, Fußböden im Obergeschoss herausgerissen, alle Leitungen erneuert. Im ersten Stock gab es zwei Lehrerwohnungen. Eine davon stand länger leer. Beide wurden zu Gruppenräumen und Aufenthaltsräumen fürs Personal umgestaltet. „Wenn es unseren Erzieherinnen gut geht, profitieren auch die Kinder“, sagt Frank Schätzel. Er freut sich, dass im Oktober eine weitere aus Becherbach stammende qualifizierte Erzieherin zum Team stößt. Schätzel: „Wir hatten Glück, denn der Markt ist leer gefegt“ Jetzt ist der „Regenbogen“ für die nächsten 20 Jahre gut aufgestellt, blickt der Ortsbürgermeister optimistisch nach vorn. Von Oktober an gibt es drei Gruppen, zwei davon mit „Kleiner Altersmischung“ (maximal 15 Kinder), in denen auch Säuglinge aufgenommen werden können. Die Wickelkommode ist schon installiert. 14 Kinder unter drei Jahre stehen auf der Liste der „Neulinge“. Als die Erweiterung geplant wurde (2010) gingen 50 Kinder in die Kita, im Erdgeschoss war es unerträglich eng. Derzeit sind es 32 Kinder, doch vielleicht ändert sich mit der Kommunalreform die „politische Zugehörigkeit“ der Gemeinden. Derzeit ist Becherbach für die Gemeinden Heimweiler, Limbach und Otzweiler mit zuständig. Es gibt auch Anfragen aus Kirn, Schmidthachenbach oder Hundsbach. Der Bedarf für die Betreuung der Kleinsten wächst, zumal Krippenplätze in der Region rar sind.
    Sieben Monate ging's sprichwörtlich rund im Regenbogen, wurde gebohrt, gehämmert, gestrichen. Der Eingang wurde überdacht, eine Rampe für Rollstuhlfahrer angelegt (die Treppe nutzt kaum noch jemand), das alte Treppenhaus als Notausgang hergerichtet. Die Idee, das Oberschoss mit einer Freitreppen von außen zu erschließen, wurde verworfen – zu kalt. So blieb das alte Haus von außen wie es war. Die Glocke hängt übrigens auch noch im Turm. Bei der Wiedervereinigung 1992 wurde sie letztmals geläutet. Zur Eröffnung des neuen Regenbogens würde sich das vielleicht noch einmal anbieten, zum Einläuten neuer Zeiten für Becherbach. Armin Seibert

    Zur Eröffnung des Kindergartens laden Kindertagesstätte, Gemeinde und Förderverein für Sonntag, 30. September, 14 Uhr, ein. Auf der Wiese hinter der Kita gibt's ein munteres Programm, ab 14.45 Uhr ist Tag der offenen Tür.

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