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    Bad SobernheimKirner Bürkle-Stiftung gibt 115 000 Euro: Ein neues Zuhause für die Museumstiere

    Die Tiere im Freilichtmuseum Bad Sobernheims haben ein neues Zuhause.

    Der Leiter des Museumsbauhofes, Udo Kleindienst, führte Ziegenbock Hannibal am Donnerstagnachmittag vor das neue Stallgebäude, das die illustre und belustigte Gästeschar offiziell einweihte.
    Der Leiter des Museumsbauhofes, Udo Kleindienst, führte Ziegenbock Hannibal am Donnerstagnachmittag vor das neue Stallgebäude, das die illustre und belustigte Gästeschar offiziell einweihte.
    Foto: Bernd Hey

    Die Kuratoriumsmitglieder der Kirner Dr.-Wolfgang-und-Anita-Bürkle-Stiftung, Gudrun Wiest und Dr. Rolf Goessler sowie Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Gert Dhonau, nahmen das Stallgebäude gestern Nachmittag mit dem Stiftungsrat um VG-Bürgermeister Rolf Kehl sowie Museumsmitarbeitern in Augenschein. Von den Kosten in Höhe von 117 000 Euro Kosten trägt die Stiftung stolze 115 000 Euro.

    Dr. Hans-Gert Dhonau (an der Absperrung), Kuratoriumsvorsitzender der Kirner Bürkle-Stiftung und Justizrat in Bad Sobernheim, mit Kuratoriumsmitgliedern und Kommunalpolitikern um VG-Bürgermeister und Museumsstiftungsratschef Rolf Kehl und Landrat Franz-Josef Diel im neuen Stall des Freilichtmuseums, der oberhalb der Museumsverwaltung im Pfalz-Rheinhessen-Dorf zu finden ist.
    Dr. Hans-Gert Dhonau (an der Absperrung), Kuratoriumsvorsitzender der Kirner Bürkle-Stiftung und Justizrat in Bad Sobernheim, mit Kuratoriumsmitgliedern und Kommunalpolitikern um VG-Bürgermeister und Museumsstiftungsratschef Rolf Kehl und Landrat Franz-Josef Diel im neuen Stall des Freilichtmuseums, der oberhalb der Museumsverwaltung im Pfalz-Rheinhessen-Dorf zu finden ist.
    Foto: Bernd Hey

    Das 10 auf 20 Meter große Zweckgebäude füge sich optimal ins Gelände, lobte Kehl. Architekt Jürgen Faber (Bad Sobernheim) habe ganze Arbeit geleistet. Dank der Bürkle-Stiftung gebe es für die Museumstiere gerade im Winter optimale Bedingungen und Unterkünfte. Mit dem getrennten Trinkwasserzufluss für die Tiere habe man alle Kriterien einer aktuellen EU-Norm erfüllt, betonte der Stiftungsratsvorsitzende.

    Im Stall hörte man keinen Laut. „Friedlich und zufrieden liegen und stehen sie da, wie an der Krippe zu Bethlehem", meinte der frühere Lauschieder Ortsbürgermeister Ferdinand Stenzhorn. Kommissarischer Museumsdirektor Dr. Ullrich Brand-Schwarz informierte die Delegation über die beiden Ochsen, die seit März als Publikumslieblinge und Sympathieträger das Terrain beherrschen: den als Zugtier eingefahrenen, zwölf Jahre alten und 1200 Kilo schweren Glan-Ochsen Mart und seinen dreijährigen Kumpel Lukas. Außerdem sind acht Coburger Fuchsschafe, Ziegenbock Hannibal und die drei Ziegen Heidi, Klara und die wilde Hilde samt sanitären Anlagen und einem Heu-Rundballen-Lager im neuen Stall untergebracht. „Die Ochsen fressen in wenigen Tagen einen ganzen Ballen", informierte Dr. Brand-Schwarz die Gäste.

    Der Vorstandsvorsitzende der Bürkle-Stiftung, Dr. Hans-Gert Dhonau (Bad Sobernheim), gab den an ihn gerichteten Dank für die Finanzierung des Stallgebäudes weiter an „die Bürkles auf dem Kirner Friedhof". Es sei das Geld, wozu Dr. Wolfgang und Anita Bürkle mit ihrer „immensen Schaffenskraft, genialen Ideen und Weitsicht beim Umbau der Lederfabrik Carl-Simon-Söhne hin zur Simona AG den Grundstein" gelegt hätten. Mehr als 30 Prozent der Aktien bei der Simona gehörten der Stiftung, sagte Dr. Dhonau. „Dem Ehepaar Bürkle haben schon immer die Tiere und ihr Schutz am Herzen gelegen", daher habe man auf einer Klausurtagung in Stromberg entschieden, dem Freilichtmuseum diesen Betrag zukommen zu lassen, ergänzte der Simona-Aufsichtsratsvorsitzende Rolf Goessler.

    Und weil das kinderlos gebliebene Ehepaar Bürkle auch kinderlieb war, wurde in gleicher finanzieller Höhe schon die Zusage für einen naturnahen Kinderspielplatz in Verlängerung der Museumsgaststätte samt Lehmwerkstatt und Sanitären Anlagen bewilligt. „Das Geld muss nur abgerufen werden", sagte Dr. Dhonau. 100 000 Euro stehen dafür bereit. Bernd Hey

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