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  • Aufsicht FDP-Kreis-Vize Klaus Friedrich setzte den Statements ein klares Ende

    Diktat mit Zettel, Handy, Gong

    Kreis Bad Kreuznach. Was ist dran an diesem Job, dass ihn drei Menschen ernsthaft haben wollen? Ein Schuldenberg jenseits der 250 Millionen Euro und ein Spielraum für Visionäres, der gegen null geht. „Die Urwahl suggeriert Gestaltungsmöglichkeiten und Einfluss eines Landrates, die er/sie nicht hat“, sagt etwa Kreiskämmerer Markus Schlosser, der sich einst selbst um den Posten beworben hatte, im CDU-Nominierungsrennen aber Bettina Dickes unterlegen war.

    Klaus Friedrich, FDP-Kreis-Vize, war der Zeitnehmer des Abends. Mit „Nur noch zehn Sekunden“-Schild, Handy-Stoppuhr und kleinem Gong setzte er den Kandidaten-Statements ein klares Ende. Das tat der Themenvielfalt gut.
    Klaus Friedrich, FDP-Kreis-Vize, war der Zeitnehmer des Abends. Mit „Nur noch zehn Sekunden“-Schild, Handy-Stoppuhr und kleinem Gong setzte er den Kandidaten-Statements ein klares Ende. Das tat der Themenvielfalt gut.
    Foto: Stefan Munzlinge

    Und er fährt fort: „Was, bitteschön, kann er hinsichtlich Sozialgesetzgebung machen: nichts! Hat er Einfluss auf Anerkennung als Weltkulturerbe: nein! Hat er Möglichkeiten und Zuständigkeiten, den Tourismus am Hahn oder an den Partnerflughäfen positiv zu beeinflussen: eher nein!“

    Wenn es auch nicht populär sei, so Schlosser weiter: „Der Landrat hat die Pflicht, die dem Kreis übertragenen Aufgaben der Schulträgerschaft, für Jugend und Soziales effizient und wirtschaftlich umzusetzen. Er braucht in erster Linie großen Sachverstand und Führungserfahrung und weniger Visionen.“ Mit zunehmender Dauer dieses zweiten Kandidatenforums am Montagabend wurde das auch den Zuhörern klar. Die verfolgten die Kandidatenstatements dennoch aufmerksam – ein Beleg dafür, dass sich Menschen sehr wohl für Politik, also die Organisation ihres Gemeinwesens, interessieren. Allein die Parteien und deren Gewese scheinen ihnen hin und wieder eher suspekt.

    Und was sagt Stephi Orben, Moderatorin des ersten Forums, zu dem die Kreis-FWG am 1. Dezember nach Bad Sobernheim eingeladen hatte, zum Verlauf der FDP-Veranstaltung? „Das zweitbeste bisher, direkt nach unserem“, schrieb sie auf unsere Anfrage am Mittwochmorgen. Ein drittes Forum naht: Der DGB-Kreisverband um Michael Simon lädt die Kandidaten für Mittwoch, 22. Februar, 18.30 Uhr, ins Kreuznacher Brauwerk. Stefan Munzlinger

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