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    Bad KreuznachDer goldene Oktober bescherte Nahewinzern und Weinfreunden noch zuckersüße Spezialitäten

    „Der Weinjahrgang 2010 wurde vorschnell schlechtgeredet“, sagt Rainer Gies, Kellermeister des Staatsweinguts und freut sich über zuckersüße Beerenauslesen im Finale.

    Weinbauberater Oswald Walg entwickelt mit seinen Kollegen in Bad Kreuznach derzeit ein sogenanntes Spalier-Minimalschnitterziehungssystem, mit dem die Winzer 75 Prozent der Arbeitszeit einsparen können. Die Ranken werden zweimal jährlich mit dem Laubschneider in Form gebracht, das wars. Folge: Kleine und zahlreiche Trauben. Übermengen werden durch Behandlung mit der Lesemaschine vermieden. Die Trauben bleiben sehr lange gesund wie unser gestern entstandenes Foto beweist.
    Weinbauberater Oswald Walg entwickelt mit seinen Kollegen in Bad Kreuznach derzeit ein sogenanntes Spalier-Minimalschnitterziehungssystem, mit dem die Winzer 75 Prozent der Arbeitszeit einsparen können. Die Ranken werden zweimal jährlich mit dem Laubschneider in Form gebracht, das wars. Folge: Kleine und zahlreiche Trauben. Übermengen werden durch Behandlung mit der Lesemaschine vermieden. Die Trauben bleiben sehr lange gesund wie unser gestern entstandenes Foto beweist.
    Foto: Armin Seibert

    Bad Kreuznach - „Der Weinjahrgang 2010 wurde vorschnell schlechtgeredet“, sagt Rainer Gies, Kellermeister des Staatsweinguts und freut sich über zuckersüße Beerenauslesen im Finale.

     

    „Schuld“ des am Ende noch sehr guten Weinjahrgangs mit hohen Mostgewichten war das Oktoberwetter. Sonne und Kälte sorgten auch für saubere Botrytis, die Fäulnis schritt nicht mehr so rasch voran wie zunächst befürchtet. Spitzenwinter haben heute noch Riesling-Parzellen zu lesen.. Zum Vergleich: Der Oktober war mit 9,4 Grad recht kühl (Durchschnitt: 9,8 Grad) und mit 23,8 Litern Regen (Durchschnitt: 45) eher trocken sowie mit 137 Sonnenstunden gesegnet (normal sind es nur 106,5). Gute Ergebnisse wurden auch mit der in Kreuznach entwickelten Minimalschnitt-Spaliererziehung erzielt, die hier Weinbauberater Oswald Walg präsentiert. Die kleinen und zahlreichen Trauben bleiben lange gesund. Problem 2010: Es gab zu wenig. Im Staatsweingut nur 40 Hektoliter pro Hektar. Normal sind 70. Mehr vom Wetter auf unserer Wetterseite in einer der nächsten Ausgaben des Oeffentlichen Anzeigers.⋌Foto: Armin Seibert

    Bad Kreuznach
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