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    Bad SobernheimDas Beschilderungskonzept darf nichts kosten

    Eine für die Stadt kostenloses innerstädtisches Beschilderungskonzept wurde in der jüngsten Tourismusausschuss-Sitzung präsentiert.

    Schilderwald in der Poststraße. Ob die verwirrende Vielfalt nach der Installation von Hinweisschildern in der Innenstadt etwas ausgedünnt wird, steht noch nicht fest.
    Schilderwald in der Poststraße. Ob die verwirrende Vielfalt nach der Installation von Hinweisschildern in der Innenstadt etwas ausgedünnt wird, steht noch nicht fest.
    Foto: Armin Seibert

    Bad Sobernheim - Eine für die Stadt kostenloses innerstädtisches Beschilderungskonzept wurde in der jüngsten Tourismusausschuss-Sitzung präsentiert.

    An Hinweisschildern mangelt es nicht in Bad Sobernheim.
    An Hinweisschildern mangelt es nicht in Bad Sobernheim.
    Foto: Armin Seibert

    An vorerst acht noch festzulegenden Orten am innerstädtischen Ring sollen Hinweistafeln installiert werden. Sie sollen systematisch und übersichtlich auf Sehenswürdigkeiten hinweisen. Es können aber auch Informationen über den Wochenmarktzeiten oder die Museumsöffnungszeiten auf den Aluminium-Schildern angebracht werden.
    Süddeutschland-Gebietsleiter Volker Flick (Firma Klimm) stellte ein maßgeschneidertes System in Aussicht. Man sei schon in über 1000 Städten präsent – unter anderem auch in Bad Kreuznach, wo das Unternehmen Gewerbehinweisschilder betreibt oder in Stromberg. Beigeordneter und Ausschuss-Vorsitzender Uli Schug merkte an, die acht zunächst angedachten Systeme seien nicht als Navigationssystem zu verstehen.

    Touristen wollten die Stadt auch entdecken. „Nette Umschreibung“, meinte Uwe Engelmann, der sich ein wenig mehr erhofft hatte nur einige Hinweise für Fußgänger und Radfahrer: „Mir gefällt nicht, das die alten Schilder, die oftmals wie ein Sammelsurium wirken, dennoch stehen bleiben sollten.“ Er nannte als Beispiel den Schilderwald an der Ecke Poststraße/Felkestraße. Volker Kohrs wollte wissen, ob denn auch die Stadt werben könne. Flick bestätigte, es sei möglich Plakate zu platzieren. Dies aber nicht an den kleinen innerstädtischen Hinweistafeln.

    Er möchte gerne mit der Stadt auch im Gewerbegebiet und vor allem auch an den Stadteingängen ins Geschäft kommen. Bezahlen sollen das alles interessierte Firmen, die dreijährige Nutzungsverträge abschließen. Die Stadt geht bis zu zwölfjährige Nutzungsverträge ein. Ralf Schneberger von der Kur- und Tourismusinformation der Verbandsgemeinde berichtete, die werbefreie Hinweisbeschilderung in Bad Kreuznach habe 35000 Euro gekostet, so dass die durch Dritte finanzierte Konzept in Bad Sobernheim doch gutzuheißen sei.

    Die Bedenken, die Installation komme mangels Interesse potenzieller Werbepartner nicht zustande, sieht Flick übrigens nicht. Man werde die mit übersichtlichen Stadtplänen gekoppelte Hinweisbeschilderung auch dann installieren, wenn nicht alle Flächen besetzt seien. Und pflegen will man die aus verzinktem Edelstahl gefertigten Hinweistafeln auch. Flick: „Wir kommen mindestens dreimal im Jahr, beheben auch mögliche Schäden und tauschen die Stadtpläne alle drei bis vier Jahre aus.“ Wann und ob das im Ausschuss positiv aufgenommene Konzept umgesetzt wird noch offen, denn der Tourismusausschuss fasste am Dienstag noch keinen Beschluss.

    Ein Grund dafür war auch, dass die Werbegemeinschaft SoAktuell ein eigenes Konzept ankündigte. Dies sei aber noch nicht konkret genug, sagt Ausschuss-Vorsitzender Ulrich Schug. Klar ist nur, so Schug: „Die Kommunalaufsicht hat festgelegt, dass die Stadt für die Innenstadtbeschilderung kein Geld ausgeben darf. Deshalb ist die kostenlose Variante alternativlos.“ Im November soll die Entscheidung fallen.

    Bad Kreuznach
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