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    HargesheimBaugebiet in Hargesheim soll nun erschlossen werden

    In das Neubaugebiet Straußberg-Hardrech kommt Bewegung. Nachdem der rechtskräftige Bebauungsplan vor wenigen Jahren aufgrund der hohen Erschließungskosten zunächst auf Eis gelegt worden war, hat jetzt ein Stadtplanungsunternehmen aus Kaiserslautern auf Betreiben der Gemeindeverwaltung eine kleinere Lösung aufs Papier gebracht.

    Hargesheim - In das Neubaugebiet Straußberg-Hardrech kommt Bewegung. Nachdem der rechtskräftige Bebauungsplan vor wenigen Jahren aufgrund der hohen Erschließungskosten zunächst auf Eis gelegt worden war, hat jetzt ein Stadtplanungsunternehmen aus Kaiserslautern auf Betreiben der Gemeindeverwaltung eine kleinere Lösung aufs Papier gebracht.

    Der Bebauungsplan über die ausgewiesenen 6,52 Hektar nördlich der Tankstelle und der Händelstraße wurde in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates von Ingenieur Frank Böhme ausführlich dargestellt. Den Löwenanteil des Bebauungsgrundes nimmt das Wohngebiet mit 65 Bauplätzen auf 3,4 Hektar ein. 1,1 Hektar sind für ein Sondergebiet mit großem Lebensmittelmarkt, 0,7 Hektar für ein Mischgebiet vorgesehen. Für Straßen und Wege stehen 8600 Quadratmeter zur Verfügung, 4000 Quadratmeter fallen für die Wasserentsorgung, Regenrückhaltebecken und den Naturschutz an.

    Nach den Worten von Frank Böhme werden sich die Baugrundstücke nur in der Tiefe unterscheiden, die Breite liegt einheitlich bei 18 Metern. So entsteht Bauland zu 546 Quadratmetern, 504 Quadratmetern und 450 Quadratmetern. Die Haupteinfahrt ins Neubaugebiet ist neun Meter breit, zwei weitere Straßentypen im Innern weisen eine Breite von sechs und sieben Metern auf.

    Um eine nachhaltige Entwicklung in diesem Gebiet zu sichern, beschloss der Rat einstimmig eine Vorkaufsrechtsatzung, der nun ein Einzelhandelskonzept über die Verträglichkeit des großflächigen Handels und eine Auswahl der anstehenden Investoren im Bereich Vollsortimentversorgung nach sich ziehen wird.

    Der Rat änderte seine Geschäftsordnung dahin gehend, dass nun auch den Beigeordneten die Niederschriften über die Gemeinderatssitzungen direkt zugesandt werden. Bisher gingen diese Schriftstücke nur an den Ortsbürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden. Die Beigeordneten hatten lediglich Einblicksrecht.

    Ortsbürgermeister Werner Schwan teilte dem Gemeinderat mit, dass laut Erlass der Oberen Wasserschutzbehörde im Überschwemmungsgebiet Gräfenbach (hintere Oberwiese) keine Baugrundstücke ausgewiesen werden dürfen. Auch in einigen Grundstücken der Hunsrückstraße, die an den Gräfenbach stoßen, sei eine Errichtung von Bauten oder Erweiterung des Bestandes nicht erlaubt oder bedürfe der Genehmigung der Kreisverwaltung.

    Bad Kreuznach
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