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    MeisenheimBaubeginn am Gesundheitszentrum: 40-Millionen-Projekt auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg

    Der Anfang ist gemacht – nun gilt es, den 40-Millionen-Neubau des Gesundheitszentrums auf dem Meisenheimer Liebenfrauenberg in zweijähriger Bauzeit zu vollenden und den modernen Gebäudekomplex danach mit Leben zu füllen.

    Reden und erster Spatenstich auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg: Gesundheitsministerin Malu Dreyer (Foto) bezeichnete die Zusammenführung der beiden Krankenhaus-Betriebsteile Auf dem Liebfrauenberg und Hinter der Hofstadt mit Akutversorgung, neurologischer Rehabilitationsklinik und Sprachheilzentrum als zukunftsweisenden Schritt. Der jetzt geförderte Neubau sei der bauliche Vollzug der Zusammenlegung.
    Reden und erster Spatenstich auf dem Meisenheimer Liebfrauenberg: Gesundheitsministerin Malu Dreyer (Foto) bezeichnete die Zusammenführung der beiden Krankenhaus-Betriebsteile Auf dem Liebfrauenberg und Hinter der Hofstadt mit Akutversorgung, neurologischer Rehabilitationsklinik und Sprachheilzentrum als zukunftsweisenden Schritt. Der jetzt geförderte Neubau sei der bauliche Vollzug der Zusammenlegung.
    Foto: Roswitha Kexel

    Meisenheim - Der Anfang ist gemacht – nun gilt es, den 40-Millionen-Neubau des Gesundheitszentrums auf dem Meisenheimer Liebenfrauenberg in zweijähriger Bauzeit zu vollenden und den modernen Gebäudekomplex danach mit Leben zu füllen.

    Dort sollen nicht nur die beiden Betriebsteile der Glantal-Klinik neben dem Sprachheilzentrum zusammen geführt und die Ärztliche Bereitschaftsdienstzentrale integriert werden, sondern auch Filialpraxen von heimischen Fachärzten aus den Gebieten Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie, Urologie.

    „Die Zukunft auf dem Liebfrauenberg hat begonnen“, „Dieser Tag ist der Meilenstein für Meisenheim“, „Heute ist ein großer Tag für unsere kleine Stadt“, „Gemeinsam sind wir stark für die Glantal-Klinik“ – sagten die Redner beim ersten Spatenstich (wir berichteten bereits am Samstag).

    Voraussetzung für eine zukunftsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sei die Verbindung von stationärer und fachärztlicher ambulanter Versorgung unter einem Dach, meinte Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß von der Landeskrankenhaus-Amstalt: „Das ist uns hier in Meisenheim gelungen mit dem integrierten Facharztzentrum, in dem ambulant tätige Ärzte aus mehrerer Disziplinen ihre Leistungen anbieten werden und ihre Patienten im Bedarfsfall auch stationär weiter behandeln können.“

    Hans-Jörg Lenhoff, der Vorsitzende des Krankenhaus-Fördervereins, rief die Proteste und die große Demonstration am 25. September 1997 ins Gedächtnis. Damals war vom Land eine drastische Reduzierung der Bettenzahl geplant, die vermutlich das Ende des Krankenhaus-Standortes Meisenheim bedeutet hätte. Viele gingen damals auf die Straße, um sich für den Erhalt „ihres“ Krankenhauses in Meisenheim einzusetzen. Lenhoff glaubt fest daran, dass mit diesem Signal an die Politik bereits der Grundstock für das jetzige Bauvorhaben in Meisenheim gelegt wurde. Auch der Ärztliche Direktor der Glantal-Klinik, Dr. Andreas Hachgenei, der seit knapp 25 Jahren in der Neurologischen Klinik arbeitet, bekannte: „Dieser Tag weckt so viele Erinnerungen und Emotionen, dass es mir schwer fällt, mich auf einen Punkt zu fokussieren.“

    Hachgenei nannte die Kollegen und Mitarbeiter beider Betriebsteile, die über Jahrzehnte hinweg mit sehr viel Herzblut und großem Einsatz unter zum Teil schwierigen Bedingungen gute Medizin realisiert haben. Diese lange Durststrecke werde jetzt mit einer unvergleichlichen Zukunftsperspektive belohnt, betonte Dr. Hachgenei. Ähnlich argumentierte Personalratsvorsitzende Petra Gulla-Hesse. Am Klinik-Standort Meisenheim sei auch in der Zeit, als die Zukunft des Krankenhauses ungewiss war, trotz erschwerter Bedingungen sehr leidenschaftlich und hoch motiviert gearbeitet worden. Nun gelte es, die nächsten zwei bis drei Jahre der Bauphase gut zu überstehen. Wie Dr. Hachgenei zuvor dankte sie Gesundheitsministerin Malu Dreyer, dass sie Dr. Gerald Gaß als Geschäftsführer ausgewählt habe, der mit innovativen Ideen „den lecken Kahn Glantal-Klinik wieder flott gemacht“ habe.

    Stadtbürgermeister Werner Keym hob drei Aspekte hervor: „Erstens: Der Bau der Klinik ist eine riesige Investition. Zweitens: Diese Klinik sichert viele Arbeitsplätze; das brauchen wir hier dringend. Drittens: Diese Klinik trägt, wie etwa das Paul-Schneider-Gymnasium, zur Attraktivität Meisenheims als Wohnort bei. Zu den historischen Schätzen der Stadt kommen moderne hinzu.“ (kx)

    Bad Kreuznach
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