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    BingenAuf dem Rochusberg wird zum 28. Mal beim Open Air gerockt

    Das Binger Open-Air-Festival auf dem Rochusberg geht vom 30. Juni bis 2. Juli in die 28. Runde.

    The Carburetors aus Norwegen sind die Headliner am Festivalfreitag auf dem Rochusberg.  Foto: Band/Hromádko
    The Carburetors aus Norwegen sind die Headliner am Festivalfreitag auf dem Rochusberg.
    Foto: Band/Hromádko

    Seit 1989 wird das Musikevent in jedem Sommer auf dem Rochusberg gefeiert. Gegründet wurde das Festival damals, um der Jugendkultur in Bingen eine neue Bühne zu geben. Seit Anbeginn wird das Festival stets komplett ehrenamtlich von rund 30 Organisatoren und rund 100 jugendlichen Helfern betrieben.

    Der Aufschwung der Festivalkultur in Deutschland, die vielen aufsprießenden großen Festivals, haben es dem Binger Open Air in den vielen Jahren nicht immer leicht gemacht, als nichtkommerzielles Festival mitzuhalten, räumt das Organisationsteam mit den Vorstandsmitgliedern Dominik Schätzl, Rainer Belzer und Nadine Schöck ein - "aber die große Konkurrenz hat auch dazu geführt, dass sich das Binger Open Air von Jahr zu Jahr weiterentwickelte und mit kreativen Ideen nun in die 28. Saison geht". Das Festival zeichnet sich nicht nur durch sein Engagement in der Jugendarbeit aus, sondern auch durch seine traumhafte Location. Oben auf dem Binger Rochusberg liegt die Open-Air-Wiese umgeben von Wäldern und Weinbergen mit Ausblick auf den Rhein und seine Umgebung. Das Wochenendcamping ist somit auch ein kleiner Erholungsausflug für die Gäste. Neben Rheinhessischer Traumlandschaft zählt für die Besucher aber natürlich vor allem die Musik. Die wird 2016 wieder reichlich geboten.

    Programmstart am Donnerstag

    Bereits Donnerstagabend startet das Warm-up-Programm mit lokalen Bands. Wasted Lights mit Stoner-Rock aus Bingen werden den Anfang machen, gefolgt von den Mainzern Visdom und der Binger Metalband Skidmark, die 2016 ihre zehnjährige Bühnenpräsenz feiern.

    Punk und Rock am Freitag

    Am Freitag darf es dann in die Vollen gehen. Der Abend widmet sich der Punk- und Rockmusik. Die Punk'n'Roller und Lokalmatadore der Hängerband Mainz machen den Opener. Weiter geht es mit zwei Punkbands, die unterschiedlicher nicht sein könnten: "Apologies, I have none" aus London und den Rogers aus Düsseldorf. Britischer Postpunk trifft hier auf Deutschpunk im Stil der Broilers. Die norwegischen The Carburetors werden als Headliner besten Rock'n'Roll auf die Bühne bringen. Mit harten Riffs, schnellem Beat und lauter Stimmgewalt heizen sie ihr Publikum an. Die angekündigte finale Pyroshow der norwegischen Band soll die Bühne dann zum Kochen bringen.

    Familiär in den Samstag

    Der Samstagmittag startet gemütlich mit Jazzfrühschoppen und Kinderprogramm mit Ponyreiten, Rollenrutsche und der Zauberhexe Nudeltraut. Familien mit Kindern dürfen bei freiem Eintritt teilnehmen. Das Programm wird mit einer offenen Kleinkunstbühne abgerundet, bevor der musikalische Abend startet. Mit lässigem Hip-Hop und Reggae der Taktatt Ackers aus Trier geht es los. Ivan Ivanovich & The Kreml Krauts geben Ska und tanzbare Gute-Laune-Musik zum Besten, wohingegen Middleman aus London mit einer Mischung aus Rap, Breakbeat und härteren Riffs zur Dämmerung das Publikum zum Mitspringen animieren. Findlay, ebenfalls aus London, erobern mit Frauenpower und rotzig-frechen Rocksongs die Bühne. Gekrönt wird der feierwütige Samstagabend durch den diesjährigen Headliner: Mit Moop Mama hat sich das Open Air einen dicken Fisch geangelt. Die zehnköpfige Band aus Bayern war im Vorjahr mit Jan Delay auf Tour. Ihr Musikstil reiht sich zwischen LaBrassBanda und Seeed ein und nennt sich Urban Brass als Verbindung von Blaskapelle und Rapper. Eindrucksvolle politische und gesellschaftskritische Texte treffen auf Brass zum Mitsingen, Mittanzen und Mitdenken. Moop Mama präsentiert zugleich das neue Album. Was ein gutes Festival ausmacht, ist neben guter Musik auch das Rahmenprogramm. Essen gibt es reichlich und vielseitig, auch vegetarisch und vegan. Neben dem Angebot fürs leibliche Wohl werden auch Info- und Verkaufsstände auf dem Platz auf dem Binger Rochusberg ein.

    Soziales Engagement ist dem Team des Binger Open Air sehr wichtig. Deswegen wird diesmal das Projekt Viva Con Aqua vertreten sein, das sein Programm zur "Trinkwasserversorgung und Verfügbarkeit sanitärer Anlagen in Ländern des globalen Südens" promotet und über Pfandbecher Spenden sammelt.

    Im Vorverkauf gibt es das Wochenend-Ticket für 25 Euro. An der Abendkasse kostet die Tageskarte für Donnerstag 5 Euro, die Karte für Freitag 17 und die für Samstag 20 Euro. Das Wochenendticket kostet an der Tageskasse 28 Euro. Mehr unter www.boaf.de, www.facebook.com /bingeropenair und www. instagram.com/bingeropenair/

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