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    LoreleyDetailpläne ausgearbeitet: Wie die Loreley aussehen soll

    Das neue Loreley-Plateau nimmt Gestalt an - zumindest auf großen gezeichneten Plänen. Die aber lassen bereits viele Details erkennen und vermitteln eine genaue Vorstellung davon, wie das neu gestaltete Herz des Welterbetals einmal aussehen soll.

    Pläne ausgearbeitet: Wie die Loreley aussehen soll
    Foto: RZ-Grafik

    Von unserer Redakteurin Karin Kring

    Begoña Hermann, Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, war auf Einladung des Verbandsgemeinderates Loreley zu dessen jüngstem Treffen gekommen, um die aktuellste Planung vorzustellen.

    Aus gutem Grund: Denn das Thema hatte für etliche Diskussionen gesorgt. Wie teuer wird das Ganze? Was muss die VG Loreley tragen? Wer hält das Areal instand? Wie teuer werden die Kristalle? All dies waren Fragen, die einigen Ratsmitgliedern aus den Reihen von SPD, FWG/FBL und Grünen Sorgen bereiteten.

    Begoña Hermann konnte viele Details erläutern, die bei der Wettbewerbsvorstellung noch nicht ausgearbeitet waren: Die Haupterschließungsachse des Plateaus, der Weg zur Felsspitze, führt vom Turnerheim bis zur Hangkante und wird aus Beton- und Schieferelementen gestaltet, wobei der Werkstoff Schiefer (für das Rheintal charakteristisch) nach vorn hin zunimmt und der Weg sich gleichzeitig verjüngt.

    An der linken Seite (auf der Grafik unten) wird ein zusätzlicher asphaltierter behindertengerechter Erschließungsweg angelegt. Der Baumbestand auf dem Plateau soll zu 95 Prozent erhalten bleiben. Lediglich an den Stellen, an denen der künftige Weg verläuft, seien Fällungen notwendig, neue Bäume würden zusätzlich gepflanzt. Auch die Felsspitze werde nicht großflächig freigelegt. Um eine Art Schlucht bis hin zur Felsspitze zu gestalten, wird der Keller des ehemaligen Berghotels in die Planung integriert. Insgesamt sechs Aussichtspunkte sollen an der Hangkante den Blick ins Tal öffnen. Der übrige Teil des Plateaus wird als Park mit einem mäandernden Weg und sechs Info-Stationen gestaltet, die den Mythos Loreley erlebbar machen sollten. Ob dort letztlich wie im Entwurf des Wettbewerbssiegers Werkteam-Loreley große Kristalle platziert werden, sei noch offen. "Etwas in dieser Art, das den Mythos-Charakter deutlich macht, wird es hier geben", sagte Hermann. Deshalb seien auch die Kosten noch nicht beziffert. Ein Gutachten, das zurzeit erarbeitet wird, soll ermitteln, wie die spätere Betreibergemeinschaft für das neue Loreley-Plateau aussehen könnte.

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