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  • Breites Bündnis ruft zur Demo gegen Bahnlärm auf

    Mittelrhein. Über Partei- und Landesgrenzen hinweg hat ein breites Bündnis für Samstag, 10. Mai, zu einer Demonstration gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal aufgerufen. 

    Pater Desiderius, Willi Pusch, der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm und Erschütterungen, Pater Hugon (Guardian der Franziskaner) sowie Günter Salzig rufen gemeinsam zur Teilnahme an der Bahnlärm-Demonstration am 10. Mai in Rüdesheim auf.
    Pater Desiderius, Willi Pusch, der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm und Erschütterungen, Pater Hugon (Guardian der Franziskaner) sowie Günter Salzig rufen gemeinsam zur Teilnahme an der Bahnlärm-Demonstration am 10. Mai in Rüdesheim auf.

    "So kann es nicht weitergehen", sagte der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers (SPD), am Montag in Rüdesheim. Er hofft auf mehr als 1000 Teilnehmer bei der Demo, die zum dritten Mal in Rüdesheim organisiert wird. Mit von der Partie sind sechs betroffene Landkreise im Mittelrheintal.

    Sprechen werden auf der Kundgebung auch der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD). Die Organisatoren fordern ein Nachtfahrverbot für laute Züge und die Planung einer Alternativstrecke. Nach Angaben von Bürgerinitiativen wird das Rheintal am linken und rechten Ufer Tag und Nacht von rund 550 Zügen belastet. Die knapp 200 Güterzüge können dabei bis zu 110 Dezibel erreichen.

    Viele Teilnehmer aus Politik und Gesellschaft haben sich schon mit der Aktion solidarisch erklärt und ihre Teilnahme zugesagt - unter anderen auch die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram. Auch die Franziskaner-Patres vom Kloster Bornhofen rufen alle Bewohner der Region zur Teilnahme an der Bahnlärm-Demonstration auf. Mitmachen sollten nach Meinung der Patres nicht nur die Menschen aus den betroffenen Rhein-Gemeinden, sondern auch die Bewohner der Ortschaften in den Mittelgebirgen. Es gehe darum, ein Zeichen der Solidarität mit den betroffenen Anwohnern zu setzen.

    Dazu Pater Hugon, der Guardian des Klosters: "Wir wenden uns damit wiederholt in aller Entschiedenheit gegen den immer stärker werdenden Bahnlärm und die Erschütterungen durch die Güterzüge. Tagtäglich erleben wir am eigenen Leib, wie aus rein wirtschaftlichen Interessen der Bahn unsere Region immer mehr zerstört wird." Auf die Gesundheit der Anwohner und die Bewahrung der Schöpfung werde keine Rücksicht genommen, erklärt Hugon weiter. "Aus unserer christlichen Verantwortung vor Gott und den Menschen heraus treten wir für eine Entwicklung im Rheintal ein, die sozial gerecht und ökologisch verträglich ist." Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der damit verbundene soziale Frieden seien nur dann möglich, wenn alle die gebotene Rücksicht aufeinander nehmen - ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Was aber derzeit im Rheintal geschehe, widerspreche allen christlichen Prinzipien. red

    Weitere Informationen zur Demo und Hintergründe gibt es im Internet unter der Adresse www.bahnlaerm-mittelrhein.de

    Rheintal: Mahnwache am Internationalen Tag gegen Lärm
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