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MittelrheinSerie: Die Stars unseres Weltkulturerbes entdecken

In einer Serieunter dem Motto „Die Stars unseres Welterbes“ nehmen wir Sie mit auf eine Reise und schauen genauer hin, was das Obere Mittelrheintalso einzigartig macht.

Die einzigartige Landschaft im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal begeistert Einheimische und Touristen gleichermaßen. In einer Serie wollen wir das Tal mit seinem Fluss an sich, den Burgen, Weinbergen und seiner Tier- und Pflanzenwelt in den Blick nehmen. Foto: Mira Müller
Die einzigartige Landschaft im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal begeistert Einheimische und Touristen gleichermaßen. In einer Serie wollen wir das Tal mit seinem Fluss an sich, den Burgen, Weinbergen und seiner Tier- und Pflanzenwelt in den Blick nehmen.
Foto: Mira Müller

In Jahrtausenden von Naturgewalten und Menschenhand erschaffen, ist das Obere Mittelrheintal durch das Rheinische Schiefergebirge hindurch eine einzigartige Kulturlandschaft. Nicht umsonst ist das Gebiet zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz am 27. Juni 2002 zum Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal ernannt worden. Bürger und Touristen erfreuen sich gleichermaßen an der abwechslungsreichen Schönheit. Doch manchmal verliert man auch den Blick für die Besonderheiten.

Dabei kommt man an den Burgen, die die Rheinromantik maßgeblich prägen, natürlich nicht vorbei. Schon im Mittelalter war den Menschen die Bedeutung des Rheins als wichtige Verkehrsachse in Europa bewusst. Die Hänge rund um die Burgen wurden bewirtschaftet, kilometerlange Weinbergsmauern sollten die Arbeit in den Steillagen erleichtern. Typisch ist das dabei oft verwendete Schiefergestein aus dem einst heimischen Bergbau.

Was macht das Welterbe Oberes Mittelrheintal eigentlich aus?  Wir haben uns auf den Weg  gemacht, um  die kleinen und großen Stars der Kulturlandschaft  in den Fokus  zu rücken.Heute: Auf dem Rhein unterwegs
Was macht das Welterbe Oberes Mittelrheintal eigentlich aus? Wir haben uns auf den Weg gemacht, um die kleinen und großen Stars der Kulturlandschaft in den Fokus zu rücken.Heute: Auf dem Rhein unterwegs

Noch heute spielen die Trockenmauern eine große Rolle, sowohl ökologisch, bieten sie Wärme liebenden Tieren einen Lebensraum, als auch ökonomisch. Bis heute nutzen die Winzer die terrassenartig angelegten Hänge für ihren Weinanbau, und Touristen wandern auf Pfaden entlang der Mauern durchs Tal. Auch wenn die Mauern aufgrund ihrer Konstruktion sehr langlebig sind, so bedürfen sie doch auch der Pflege. Nicht nur durch Menschenhand werden schadhafte Stellen ausgebessert und neue Mauern gebaut, zur Pflege tragen in nicht unwesentlichem Maße auch Ziegenherden bei, die in halboffener Weidehaltung das Gelände vor der Verbuschung bewahren.

Damit schaffen sie zugleich auch einen Lebensraum für seltene Tierarten. So haben sich beispielsweise verschiedene Falterarten auf den Magerwiesen der Dörscheider Heide angesiedelt, deren ursprünglicher Lebensraum sich eigentlich im Mittelmeerraum befindet. Doch es gibt nicht nur besondere Tiere im Welterbegebiet, sondern auch Menschen, die sich in besonderer Weise für unsere Heimat verdient gemacht haben und in unserer Serie zu Wort kommen.

Zum Start unserer Serie setzen wir die Mittelrheinkirsche in den Mittelpunkt und blicken dabei auch zurück in die Geschichte, als sie das Aussehen der Talhänge prägte und der Verkauf der Früchte Familien mehr als ein Zubrot war.

Von unserer Reporterin Mira Müller

Stars im Welterbe: Alle Folgen der Serie im Überblick
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Serie: Stars im Unesco Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal
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