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    WissenVfB Wissen wird 100 Jahre jung

    Wissen ist eine sportliche Stadt – davon künden mehr als ein Dutzend Vereine. Einer der ältesten ist der Verein für Bewegungsspiele, gegründet 1914. Aus diesem Grund feiert der VfB Wissen in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

    Aus heutiger Sicht kann sich der VfB mindestens zwei positive Merkmale auf die Fahne schreiben: das große regionale Renommee und das sehr gesunde Mitgliederverhältnis, denn immerhin machen die gut 300 im VfB aktiven Kinder und Jugendlichen mehr als die Hälfte des Mitgliederbestandes aus. Vor der Zukunft muss dem Verein also nicht bange sein. Wer beim VfB zuallererst an Fußball denkt, liegt damit nicht ganz falsch. Nach dem Bau des Walzwerks 1910 gaben jene jungen Männer den Anstoß zur Vereinsgründung, die sich und ihr Fußballhobby im damaligen Turnverein nicht mehr gut aufgehoben fühlten. Gekickt wurde in Nisterbrück und vor allem in der Frankenthal-Kampfbahn. Beflügelt durch den Bau des Dr.-Grosse-Sieg-Stadions 1955 erlebten die VfB-Fußballer ihre Blütezeit: In der Amateur-, Rheinland-, Verbands-, Ober- und Bezirksliga gingen sie auf Tore- und Punktejagd, boten den Zuschauern, die manchmal zu Tausenden ins Stadion strömten, großen Sport. Häufige Gastspiele holten große Namen an die Sieg – von Berti Vogts über Wolfgang Overath bis Uwe Seeler. Heute peilt die erste Mannschaft des VfB die Rückkehr auf die überkreisliche Fußballebene an. Aber auch andere Sportarten haben im VfB eine Heimat gefunden (manche nur vorübergehend): Boxen, Schach, Schwerathletik, Versehrtensport, Schwimmen, Handball, Radsport, Volleyball, Aerobic und Gymnastik tauchen heute nur noch in der Chronik auf, geblieben sind Fußball, Tischtennis, Leichtathletik und Taekwondo. Der Bau der Stadionhalle 1962 bis '64 bereitete den Boden für die großen Erfolg der Tischtennisteams, und auch die Leichtathletik-Abteilung hat immer wieder erfolgreiche Sportler hervorgebracht.

    Aber wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten: Gleich zweimal stand der VfB Wissen in der jüngsten Vergangenheit vor dem Aus. Die in den frühen 70er-Jahren beginnende finanzielle Schieflage mündete 1980 in den Verkauf der kompletten vereinseigenen Sportanlage an die Verbandsgemeinde. Zwar war der VfB Ende 1986 wieder völlig entschuldet, doch schon fünf Jahre später zeichnete sich die nächste Krise ab. Der Verlust des Hauptsponsors trug dazu bei, dass der Spielbetrieb der Fußballer zu einer erdrückenden Finanzlast wurde. Mit Konkursantrag, Interimsvorstand, einer anvisierten Vereinsauf-lösung und einem Zwangsvergleich kämpfte sich der VfB wieder aus dem Abseits. Allerdings nicht ohne Schaden: Mehrere Abteilungen wandten sich ab, die Mitgliederzahl sank auf 430 im April 1997.

    Heute hat der VfB all diese Krisen überwunden, hat an Solidität und Kontinuität angeknüpft, ist in der Siegstadt fest verwurzelt und darf sich mit Recht auf ein großes Jubiläumsjahr freuen. Aus den vielen Gelegenheiten, das Jubiläum „100 Jahre VfB Wissen" zu feiern, ragen einige Höhepunkte heraus. Der Verein freut sich auf attraktive und sportlich spannende Erlebnisse. Schirmherr ist Josef Sanktjohanser, Gesellschafter der Petz Rewe GmbH, Präsident des Handelsverbandes Deutschland und Verwaltungsratsmitglied des 1. FC Köln. Los geht es am Freitag, 28. März, mit dem offiziellen Kommers in der Stadionhalle Wissen. Am Samstag, 24. Mai, steigt die große Jubiläumsgala „5 Jahre Kulturwerk und 100 Jahre VfB Wissen" im Kulturwerk in Wissen. Beim Tag der offenen Halle und der Abschlussparty am Montag, 9. Juni, präsentieren sich im Kulturwerk alle VfB-Abteilungen. Von Donnerstag, 19. Juni (Fronleichnam), bis Sonntag, 22. Juni, wird ein großes Jubiläums-Jugendfußballturnier für B-, C-, D-, E- und F-Junioren sowie Bambini-Mannschaften ausgetragen. Einen weiteren Clou verrät der Vorsitzende Thomas Nauroth: Am 28. Mai, 19 Uhr, treten im Dr.-Grosse-Sieg-Stadion eine Traditionself des VfB und Ehemalige des FC Köln gegeneinander an. elm

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