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    Kreis AltenkirchenTrotz mehr Genehmigungen: Bauboom kommt im Kreis nur bedingt an

    Schaffe, schaffe, Häusle baue. Was das Volkslied den Schwaben zubilligt, gilt nur bedingt für die Menschen im Kreis Altenkirchen. Denn 2015 haben die heimischen Behörden zwar 151 Wohngebäude genehmigt, 8 mehr als ein Jahr zuvor.

    Den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen sich immer mehr Menschen im Kreis Neuwied.
    Den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen sich immer mehr Menschen im Kreis Neuwied.
    Foto: Markus Kratzer

    Von unserem Chefreporter Markus Kratzer

    Doch die Zahl der bewilligten Wohnungen sank von 205 auf 193. Die Zahlen hat das Statistische Landesamt in Bad Ems jetzt vorgelegt.

    Mit dem Anstieg von 5,6 Prozent bei den Häusern liegt der Kreis aber immerhin leicht über dem Landesdurchschnitt. Denn in Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Baugenehmigungen von 6231 auf 6563, was "nur" einem Plus von 5,3 Prozent entspricht. Das Minus von 5,8 Prozent bei den bewilligten Wohnungen im Kreis ist aber atypisch für die Bauaktivitäten im Land - nahm doch in ganz Rheinland-Pfalz die Zahl der genehmigten Wohnungen von 11 206 auf 12 296 zu. Dies entspricht einem Plus von 9,7 Prozent. Heißt für Altenkirchen: Der Trend geht noch anders als im Jahr 2014 verstärkt zum Einfamilienhaus.

    Von allen Landkreisen im nördlichen Rheinland-Pfalz wurden 2015 in Mayen-Koblenz die meisten Gebäude und Wohnungen genehmigt, gefolgt vom Westerwaldkreis (siehe Tabelle). Hinter Altenkirchen rangieren noch der Rhein-Lahn-Kreis sowie die Stadt Koblenz. Wie rege die Bauaktivitäten aber wirklich sind, lässt sich am besten vergleichen, wenn man sie in Verbindung zur Einwohnerzahl setzt. Und da stellt sich heraus, dass Altenkirchen mit 15,1 genehmigten Wohnungen pro 10 000 Einwohner zwar deutlich vor dem Rhein-Lahn-Kreis (10,9) rangiert. In den Nachbarkreisen Neuwied (21,2) und Westerwald (29,8) gehen die Maurer aber häufiger ans Werk, ohne dass man auch hier an den rheinland-pfälzischen Durchschnittswert von 30,7 herankommt. Für dieses Mittel in erster Linie "verantwortlich" sind neben den kreisfreien Städten Trier (61,2) und Landau (55,1) auch die Landkreise Mainz-Bingen (49,7) und Trier-Saarburg (48,1). Und auch im Kreis Mayen-Koblenz (37,1) läuft die Mischmaschine häufiger als im landesweiten Schnitt.

    Ein wichtiger Grund für den landesweiten Bauboom dürfte die anhaltende Niedrigzinsphase sein, die Bauherren bei der langfristigen Finanzierung ihres Vorhabens entgegenkommt. So mag es auch nicht verwundern, dass landesweit der größte Anstieg bei Zweifamilienhäusern zu verzeichnen ist. Hier stiegen die Genehmigungen um 24,2 Prozent auf 729. Bei Häusern mit drei oder mehr Wohnungen (auch Wohnheime) kletterte die Anzahl in Rheinland-Pfalz auf 647, was im Vergleich zu 2014 einem Plus von 17,4 Prozent entspricht. Das heißt aber auch, dass das Gros der Bauaktivitäten auf Einfamilienhäuser entfällt. Deren Anzahl stieg 2015 zwar lediglich um 1,8 Prozent, macht aber mit 5187 noch deutlich den Löwenanteil aus.

    Auffallend auch, dass 5749 Bauherren in die Kategorie der privaten Haushalte fallen (plus 8,3 Prozent), während bei den Unternehmen ein Rückgang um 13,3 Prozent auf 770 festzustellen ist. Die Summe der genehmigten Wohnfläche beläuft sich 2015 in Rheinland-Pfalz auf rund 1,45 Millionen Quadratmeter. 2014 lag dieser Wert noch bei 1,34 Millionen Quadratmetern. Bei der Summe der landesweit veranschlagten Baukosten ermittelten die Statistiker mit rund 2,33 Milliarden Euro einen Wert, der um 12,6 Prozent über dem des Jahres 2014 liegt. Damals waren es 2,07 Milliarden Euro.

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