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  • KirchenKirchen-Offhausen: Plötzlich lag ein kleiner Fuchs im Garten

    Ein Findelkind zu Ostern: Christine Döring-Wolf und ihr Lebensgefährte Dieter Wagener aus Offhausen trauten Ostersonntag ihren Augen nicht. Im Garten hinter ihrem Eigenheim fanden sie einen kleinen Fuchs.

    „Von der Mutter gab es keine Spur", erzählt die 51-Jährige. Kurz entschlossen nahmen die beiden das verwaiste Tierbaby in ihre Obhut. „Wir sind dann zunächst nach Betzdorf in die Tierklinik gefahren." Doch der Kleine oder die Kleine – das Geschlecht ist noch nicht geklärt – war als Ergebnis einer Untersuchung kerngesund: „kein Fieber, keine Flöhe".

    Seit knapp einer Woche hat Meister Reineke im Miniformat das Leben des Paars aus Offhausen auf den Kopf gestellt. Alle drei Stunden muss gefüttert werden – „und dann schreit es, aber lauthals". Gefüttert wird ganz behutsam mit Katzenmilch und etwas Nassfutter für Hunde. Denn es gibt noch einen Vierbeiner im Haus: Terriermischling Benny kennt keinen Futterneid. Im Gegenteil: Er hat das Füchschen ohne Namen gleich ins Herz geschlossen und die Beschützerrolle übernommen. „Er behandelt ihn wie einen Welpen." Der zwei Jahre alte Rüde überschüttet das neue Familienmitglied geradezu mit Liebkosungen. Der tierische Knirps kann sich vor Schmuseattacken kaum retten. Zwar zeigt er auch schon mal seine Zähnchen – aber das beeindruckt Benny wenig. Doch ein Fuchs ist ja bekanntlich schlau: „Wenn es ihm zu viel wird, flüchtet er sich unter die Heizkörper. Dort kommt mein Hund nicht an ihn ran", erzählt Frauchen.

    Das Füchschen ist inzwischen auch der Liebling in der Nachbarschaft. „Der ist ja süß", findet Paulina. Die Sechsjährige ist mit ihrem kleinen Bruder Max (4) zu Besuch bei den Großeltern. Der Fuchs ist das Thema Nummer eins. „Er hat schon für Aufregung gesorgt", meint Marita Berndes, „und er hat sich gut gemacht." Tatsächlich tapst das Findelkind mit dem weichen Fell munter durch das Gras. Hin und wieder ist ein leises Fiepen zu hören.

    Doch wie geht es weiter mit dem tierischen Waisenkind? Christine Döring-Wolf weiß es noch nicht so genau. Behalten oder abgeben? Das Paar hat Erkundigungen eingeholt. Die Voraussetzungen, um das Füchschen aufzuziehen, wären gegeben. „Genügend Platz ist da. Wir könnten ihm im Garten ein Gehege einrichten." 40 Quadratmeter groß müsste es mindestens sein. Aber noch ist nichts entschieden. Doch so wie die 51-Jährige auch schon mit dem Füchschen schmust, würde ein Abschied vom Oster-Findelkind schwer fallen. (clg)

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