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  • GdP kritisiert Berichtererstattung zu mutmaßlichen Überfall auf türkische Familie

    Betzdorf. Als „schwer erträglich“ bezeichnet Bernd Becker, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in der Polizeidirektion Neuwied, zu der auch die Polizeiinspektion Betzdorf gehört, die regionale und überregionale Berichterstattung über einen mutmaßlichen Überfall und den sich anschließenden Polizeieinsatz Ende August in Betzdorf.

    Betzdorf - Als „schwer erträglich“ bezeichnet Bernd Becker, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in der Polizeidirektion Neuwied, zu der auch die Polizeiinspektion Betzdorf gehört, die regionale und überregionale Berichterstattung über einen mutmaßlichen Überfall und den sich anschließenden Polizeieinsatz Ende August in Betzdorf.

    In einer Pressemitteilung sagt der Gewerkschafter: „Alle, die sich – einseitig informiert oder in Unkenntnis der Zusammenhänge – jetzt zur Kritik an der Polizei aufgerufen fühlen oder ihr sogar institutionellen Rassismus unterstellen, sollten zumindest die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass die eingesetzten Kollegen richtig gehandelt haben.“ Zu den laufenden Verfahren äußere sich die GdP nicht. Becker weiter: „Die Menschen, die in der Polizei arbeiten, nehmen für sich nicht in Anspruch unfehlbar zu sein. Wir weisen aber die Vorwürfe einer rassistischen oder fremdenfeindlichen Motivation der Polizei insgesamt und der eingesetzten Polizisten als ungeheuerlich und beleidigend zurück. Wir sind sicher, dass die Staatsanwaltschaft und die ermittelnde Kommission mehr Licht in die Zusammenhänge bringen werden“.
    Bis dahin, mahnt die GdP, seien alle Beteiligten gut beraten, sich mit strafrechtlich relevanten Vorwürfen zurückzuhalten. Die GdP hofft, dass „alle Medien, die jetzt über angebliche Fehler der Polizei berichten, mit dem gleichen Aufwand berichten werden, wenn sich die Vorwürfe als total überzogen oder gar komplett haltlos herausstellen sollten“. Becker: „Es ist bedauerlich,dass der Vorgang bereits vor einer vollständigen Sachverhaltsklärung in dem jetzt wahrzunehmenden Maße Kreise zieht. Etwas weniger Vorurteile und etwas weniger Drang, alle möglichen Klischees zu bedienen, würden gut tun.“ Eine türkische Familie hatte Ende August die Polizei zu Hilfe gerufen, weil sie von zwei Unbekannten überfallen werde.
    Die Polizei hatte den mit einem Messer bewaffneten Familienvater zunächst in Gewahrsam genommen, dann aber als geschädigten Zeugen vernommen. Ein Bruder, ein Radiologe aus Frankfurt, setzte inzwischen eine Belohnung von 25 000 Euro aus. Stefan Nitz

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