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    AltenkirchenEinzelhändler suchen nach Perspektiven

    Die Zukunftsaussichten für den Einzelhandel im ländlichen Raum sind nicht nur durch äußere Faktoren bestimmt. Wer als Händler seine Perspektiven verbessern will, muss selbst aktiv werden, im eigenen Laden, in seiner Gemeinde, kann sich einmischen, sich vernetzen. Einige Einzelhändler aus dem Kreis Altenkirchen haben das erkannt und setzen sich auf Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit dieser Thematik auseinander.

    Sie leiteten die IHK-Veranstaltung (von rechts): Referentin Christine Loth, Sandra Weeser vom IHK-Beirat Altenkirchen, Referent Wolfgang Haensch und Sabine Dyas, Geschäftsführerin der IHK-Geschäftsstelle Altenkirchen.
    Sie leiteten die IHK-Veranstaltung (von rechts): Referentin Christine Loth, Sandra Weeser vom IHK-Beirat Altenkirchen, Referent Wolfgang Haensch und Sabine Dyas, Geschäftsführerin der IHK-Geschäftsstelle Altenkirchen.

    Altenkirchen - Die Zukunftsaussichten für den Einzelhandel im ländlichen Raum sind nicht nur durch äußere Faktoren bestimmt. Wer als Händler seine Perspektiven verbessern will, muss selbst aktiv werden, im eigenen Laden, in seiner Gemeinde, kann sich einmischen, sich vernetzen. Einige Einzelhändler aus dem Kreis Altenkirchen haben das erkannt und setzen sich auf Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) mit dieser Thematik auseinander.

    Die Auftaktveranstaltung im Hotel Glockenspitze in Altenkirchen war geprägt von zwei Referaten zu den individuellen Einflussmöglichkeiten, sowohl im direkten Umfeld der Einzelhändler als auch über die frühzeitige Einblicknahme in kommunale Stadtplanungsprozesse. Entscheidender aber wird sein, was bei den vier verabredeten Workshops herauskommt, die im kommenden Jahr ihre Arbeit aufnehmen sollen. Geplant sei, so Sabine Dyas, Geschäftsführerin der IHK-Geschäftstelle Altenkirchen, dass die Ergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung im Herbst 2012 auf den Tisch kommen.

    Laut Dyas sollen die Workshops räumlich verteilt werden auf die Mittelzentren Altenkirchen, Wissen, Betzdorf und Neuwied. Die Hinzunahme der Deichstadt am Rhein ergibt sich durch die Kooperation mit der IHK-Neuwied und der dortigen Bundesfachschule des Lebensmittelhandels. Zehn Studierende verfolgten aufmerksam die Auftaktveranstaltung und werden den Prozess begleiten. Einer der Workshops ("Grundsätze professioneller Warenpräsentation auf der Kleinfläche unter besonderer Berücksichtigung von Licht") soll zudem in der Bundesfachschule stattfinden. "Insgesamt wollen wir eine gewisse Nachhaltigkeit reinbringen", sagt Sabine Dyas. Die Workshops sollen also mehr als ein kurzes Stohfeuer entfachen. Zu diesem Zweck können neugierige Einzelhändler jederzeit in einen der Arbeitskreise einsteigen. Die drei Übrigen tragen folgende Titel: "Erfolgreicher Lebensmitteleinzelhandel auf der Kleinfläche", "Aktiv einmischen- Wie der Handel die Stadtentwicklung mitgestalten kann" und "Internethandel für kleine und mittlere Einzelhändler/Kommunikation des Handels auf neuen Wegen".

    "Handel heißt Wandel". Schon in den Begrüßungsworten von Sandra Weeser, IHK-Beirat Altenkirchen, klang an, welche Flexibilität von den Einzelhändlern verlangt wird, wenn sie ihre Position halten oder ausbauen wollen. Wolfgang Haensch vom Beratungsbüro Cima in Köln machte anhand von Positiv- und Negativbeispielen deutlich, welche Signale Einzelhändler an ihre Kunden aussenden können. Etwas akademisch fiel der Vortrag von Christine Loth vom Büro für Planung und Stadtentwicklung in Niederfischbach aus. Ihre Übersicht zur Stadtentwicklung mündete in dem Appell: "Sie als Experten müssen sich frühzeitig in Planungsprozesse einbringen." Wenn sich Bebauungspläne, Bauleitplanung oder Flächennutzungspläne in der Offenlage befänden, sei es meistens schon zu spät.

    Sabine Dyas zeigte sich mit der Resonanz und dem Verlauf der Auftaktveranstaltung zufrieden. Einzelhändler, die sich noch einklinken möchten, melden sich unter Tel. 02681/8789725 bei der IHK. elm

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