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    Kreis Altenkirchen/NaurothAlles rund um den Abfall: Umweltschule für Groß und Klein in Nauroth eröffnet

    Ein neues Betriebsgebäude samt Umweltschule hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Kreises Altenkirchen in Nauroth eröffnet. Zum Start kam viel kommunale Prominenz.

    Einweihung der neuen Naurother Umweltschule des Kreises (von links): Pfarrer Rudolf Reuschenbach (katholische Kirche), sein evangelischer Kollege Michael Straka, Landrat Michael Lieber, Werkleiter Werner Schumacher, Konrad Schwan als Geschäftsbereichsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs (AWB), Melanie Henn, die hauptsächlich für die Umweltschule zuständig ist, sowie Andreas Haiduk als technischer Leiter beim AWB.  Foto: Peter Seel
    Einweihung der neuen Naurother Umweltschule des Kreises (von links): Pfarrer Rudolf Reuschenbach (katholische Kirche), sein evangelischer Kollege Michael Straka, Landrat Michael Lieber, Werkleiter Werner Schumacher, Konrad Schwan als Geschäftsbereichsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs (AWB), Melanie Henn, die hauptsächlich für die Umweltschule zuständig ist, sowie Andreas Haiduk als technischer Leiter beim AWB.
    Foto: Peter Seel

    Wenn in den kommenden Jahren immer öfter Busse, voll mit Kindern oder auch Erwachsenen, vorm Ortsrand von Nauroth am Hinweisschild „Betriebs- und Wertstoffhof“ abbiegen, hat das einen besonderen Grund: Am Eingang des Geländes, wo bislang nur ein provisorisches Containergebäude stand, ist in den vergangenen Monaten ein Neubau für rund 700.000 Euro errichtet worden. In dessen zweiter Etage ist die Umweltschule des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) des Kreises Zuhause. Hier erfahren große und kleine Besucher alles, was rund um das Thema Müllentsorgung spannend ist. Am Freitag wurde das neue Haus an der Naurother „Mülldeponie“ feierlich eingeweiht. Während im Erdgeschoss viel Technik rund um die Waagen untergebracht ist, auf die draußen vor der Tür die Pkw der Besucher, die Müll abgeben wollen, aber auch die bis zu 50 Tonnen schwere Laster der heimischen Betriebe gewogen werden – ist die zweite Etage eher ein Schulungsraum mit Beamer, Tischen, Stühlen und sogar einer Küche. Melanie Henn vom AWB wird wohl nun immer öfter von der Kreisverwaltung aus hierher fahren, um Schulklassen, Kindergartengruppen oder Bürger aller anderen Altersgruppen mit auf eine Reise in die Müllentsorgung zu nehmen. Hier darf gelernt werden – und draußen gibt es schon den „Naurother Deponie-Lernpfad“, auf dem die Gäste bei einem Rundgang durch den Betriebs- und Wertstoffhof hautnah alles erleben können, was zuvor im neuen Saal erklärt wurde.

    Konrad Schwan als Geschäftsbereichsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs berichtete nach seiner Begrüßung von Zeiten, als jede Stadt, jedes Dorf eine Müllkippe hatte; als Begriffe wie Mülltrennung, Wertstoffgewinnung oder „pädagogische Abfallberatung“ noch nach Science Fiction klangen. Nach seinem Exkurs von den 1970er-Jahren bis heute dankte Schwan allen am Bau Beteiligten und lud sodann große und kleine Kreisbürger ein, die Naurother Umweltschule zu besuchen.

    Auch für diejenigen, die „nur“ ihren Müll entsorgen wollen, ändert sich durch das neue Gebäude einiges: Die Anlieferung verschiedener Abfallarten ist ab jetzt komfortabler. So muss, wenn es (wie am Freitag) regnet, kein AWB-Kunde mehr im Nassen stehen, wenn er mit den AWB-Mitarbeitern spricht: Der Außenbereich des Gebäudes ist überdacht.

    Bei der Einweihung erinnerte der katholische Pfarrer Rudolf Reuschenbach an die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt. Die Herrschaft über die Schöpfung bedeute nicht nur Freiheit, sondern auch Verantwortung. Sein evangelische Kollege Michael Straka las passend dazu aus der Schöpfungsgeschichte der Bibel.

    Der neue Raum ist übrigens nicht nur für die Umweltschule gedacht, sondern auch für Seminare des Abfallwirtschaftsbetriebs oder für Ausschusssitzungen. Das alte Betriebsgebäude war nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Seit 2013 liefen die Planungen fürs neue Domizil; nach dem Baustart 2015 konnte im Juni 2016 Richtfest gefeiert werden. Im Frühjahr 2018 soll die Bevölkerung, nach weiteren „Optimierungsmaßnahmen“ zu einem Tag der offenen Tür eingeladen werden.

    Jetzt sind noch drei Projekte geplant: Der Bereich der Grünschnittannahme wird erweitert, weil die jährlich anfallende Menge immer größer wird. Zweitens soll eine Anlieferungshalle für Elektronikschrott gebaut werden, wo solcher Abfall auch bei Regen stressfrei abgeladen werden kann. Neu ist drittens ein Carport für defekte Abfalltonnen.

    Von unserem Redakteur Peter Seel

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