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    AltenkirchenAK Ladies Open: Lehren aus der Premiere 2014 gezogen

    In diesen Tagen wird Josua Asbach beinahe zum "Mädchen für alles". Organisieren und schauen, "wo ich helfen kann", definiert er seine Aufgabe während der dritten "AK Ladies Open", dem Tennisturnier mit einer Dotierung von 25 000 US-Dollar, im Burgwächter Matchpoint in direkter Nachbarschaft zum Sport- und Seminarhotel Glockenspitze. Da wundert es nicht, dass der 27-Jährige, seit nunmehr Sommer 2014 Direktor der Herberge, Acht-Stunden-Tage wie in einer normalen Arbeitswoche vergessen kann. "Immer sind es mindestens zehn Stunden pro Tag", schmunzelt Asbach und verhehlt nicht, dass er mit Freude bei der Sache ist.

    Mit der Auslosung des Hauptfeldes unter Aufsicht von Oberschiedsrichter Patrick Mackenstein hat am Montagmittag das Turnier so richtig Fahrt aufgenommen. Die Spielerinnen Antonia Lottner (Mitte) und Kristina Kislyak spielten die "Glücksfeen". Für die eigentlich auf Nummer eins gesetzte Laura Siegemund rückte die Österreicherin Tamira Paszek auf die Topposition. Siegemund hatte am späten Freitagnachmittag ihre Teilnahme ohne Grund abgesagt und bereitwillig die vom Tennis-Weltverband vorgesehene Strafe in Höhe von 500 US-Dollar bezahlt.
    Mit der Auslosung des Hauptfeldes unter Aufsicht von Oberschiedsrichter Patrick Mackenstein hat am Montagmittag das Turnier so richtig Fahrt aufgenommen. Die Spielerinnen Antonia Lottner (Mitte) und Kristina Kislyak spielten die "Glücksfeen". Für die eigentlich auf Nummer eins gesetzte Laura Siegemund rückte die Österreicherin Tamira Paszek auf die Topposition. Siegemund hatte am späten Freitagnachmittag ihre Teilnahme ohne Grund abgesagt und bereitwillig die vom Tennis-Weltverband vorgesehene Strafe in Höhe von 500 US-Dollar bezahlt.

    Von unserem Redakteur Volker Held

    Vor und bei der ersten Konkurrenz (damals ging es noch um ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro) im Jahr 2014 war Asbach als damaliger Serviceleiter ein bisschen nervös. Das ist heute vollends verflogen. "Wir sind mit dem Erfolg des Turniers gewachsen, inzwischen ist so viel zur Routine geworden", verrät der Hotelfachmann, der seine Lehre zwischen 2005 und 2008 absolvierte, und ergänzt: "Aus den Fehlern von vor zwei Jahren haben wir gelernt." Dazu rechnet Asbach zum Beispiel, dass die Bleibe, das offizielle Hotel für die Spielerinnen mit der immens kurzen Anbindung an die Spielfelder, nur schlecht belegt war. Deswegen seien die Übernachtungspreise (inklusive Frühstück) gesenkt worden, um den Akteurinnen, denen jeweils "nur ein eingeschränktes Budget für die Woche" zur Verfügung steht, Buchungen zu ermöglichen. Zudem existiert für die momentane Neuauflage eine Warteliste für potenzielle Gäste (Zuschauer), die noch in den Genuss des hochklassigen Sports kommen und dann für Übernachtungen einchecken können, wenn die ein oder andere Spielerin entgegen ihrer Planung vorzeitig ausscheidet. "Schön wäre es, wenn wir eine Belegungsquote von 100 Prozent hinbekommen würden", umreißt Asbach das Ziel, "80 Prozent werden wir gewiss erreichen."

    Fakt ist, dass während der Wettkampfphase die Einzelzimmerbelegung hoch ist, "es gibt auch Teilnehmerinnen, die teilen sich mit einer Kollegin oder mit ihrem Trainer einen Raum". Dennoch wird es darauf hinauslaufen, dass zunächst auch aushäusige Unterbringungsmöglichkeiten genutzt werden müssen. Jedenfalls ist es für Asbach "fantastisch, dass die Zufriedenheit stetig wächst". Dazu trägt seiner Meinung auch bei, dass die "Kleinigkeiten" stimmen. "In der Spielerlounge gibt es ständig Obst und Getränke. Im Speisesaal bieten wir neben dem Frühstück mittags und abends Büffets für kleines Geld an", nennt er weitere Punkte, die gewiss dazu beigetragen haben, dass die Open über solch einen guten Ruf verfügen. Dazu trage ebenfalls die Vernetzung der Sportlerinnen untereinander bei. Aufgrund der guten Attribute mausert sich Altenkirchen langsam, aber sicher, zum "Roten Tuch" für parallel tätige Veranstalter gleichgelagerter Konkurrenzen, denen die Teilnehmerinnen abhanden gehen. Überhaupt sei die große Flexibilität seiner kompletten Mannschaft (rund 30 Angestellte in Voll- und Teilzeit) mit ein Garant dafür, dass inzwischen von einem Wohlfühlturnier gesprochen werde. "Auf der anderen Seite sehen wir uns selbst als Visionäre, die das Produkt weiterentwickeln wollen", beschreibt Asbach die Grundlage, auf der die grundsätzliche Arbeit für den Gast gründet. Genau dieser Aspekt kommt in den kommenden Monaten wieder zum Tragen, wenn das Bistro Maracana zum Wohle des Kunden renoviert wird. "Wir wollen ein schönes Ambiente schaffen, die Gäste sollen verweilen", nennt Asbach die Intention hinter dem nächsten Projekt, das "in drei bis vier Wochen durch sein soll" und nach dem Public Viewing zur Fußball-EM in Angriff genommen werden könnte. Markanteste Änderung: die Einrichtung eines komplett abgetrennten Speisebereiches mit der Einbeziehung der "Hall of Fame", der Ruhmeshalle des deutschen Sports. All diese Mosaiksteine sollen dazu beitragen, "dass der Gast zufrieden hier rausgeht". So verpuffen die Anstrengungen nicht. Das zeigen Asbach die nackten Zahlen. "Im Januar lagen wir schon über dem Plan bei den Übernachtungen", bilanziert er, lässt jedoch auch ein deutliches Aber folgen: "Wir müssen uns Zeit nehmen, zehn Jahre sollten es schon sein. Dann muss es stabil laufen." Auf dem Weg zu diesem Ziel jedenfalls hilft das Turnier allemal, dessen (positive) Auswirkung aufs Geschäft laut Asbach natürlich nicht messbar ist, aber eine "schöne Außenwerbung" verkörpert. So ist es nur logisch, dass auch der Direktor sich einmal als "Mädchen für alles" verdingt.

    Heute beginnen um 12 Uhr die Spiele der ersten Runde des Hauptfeldes. Um 19 Uhr ist ein Match in der Night Session angesetzt.

    Altenkirchen Betzdorf
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