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  • Siegtal pur lockte wieder 80.000 Gäste ins autofreie Flusstal

    Kreisgebiet – Zögerlich ließ sich gestern Morgen bei bewölktem Himmel die 17. Auflage von „Siegtal pur“ an, mittags gab es auch noch Regen, doch dann lockte die Sonne ganze Völkerscharen. Nach Schätzung der Veranstalter machten sich 80 000 Radfahrer und Inliner auf ins autofreie Siegtal und folgten der Sieg 130 Kilometer von der Quelle bei Netphen bis nach Siegburg – oder umgekehrt und nur etappenweise. Erstmals animierte eine Stempelaktion mit tollen Gewinnaussichten, möglichst viele Kilometer zu schaffen. Sie wurde von den Touristikstellen im Siegtal in Kooperation mit Sponsoren entwickelt und entlang der Strecke elf Stempelstationen eingerichtet. Unter den Abgebern der Stempelkarten werden am Mittwoch 300 Preise verlost: vom E-Bike über Kinderfahrräder, Gruppenreisen bis hin zu kulturellen und kulinarischen Erlebnissen. Der größte Fahrrad-Aktions-Tag der Region ist „top gelaufen“, lautete abends die Bilanz von Paul Hüsch, Touristikbeauftragter des Kreises Altenkirchen. Die Teilnehmerzahl habe sich stabilisiert. Rundum gelungen sei die Sache mit der Deutschen Bahn, die zwölf Sonderzüge einsetzte. Beim großen Andrang wurden auch mal Wartezeiten in Kauf genommen. Auch aus dem Streckenabschnitt Schladern-Eitorf wurde sehr guter Betrieb vermeldet. Roswitha Still vom Touristikverband Siegen-Wittgenstein: „Eine insgesamt runde Veranstaltung: Es gab keine Unfälle, nur ein paar leichte Schürfwunden. Die Busse von Siegen zur Siegquelle waren immer besetzt. Sehr gut gelaufen ist die neue Stempelaktion.“ Die Stimmung auf der Strecke war gut: Städte, Gemeinden, Gastronomie und Vereine boten an Knotenpunkten und in Ortschaften wieder Verpflegung und Unterhaltung an.

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    Kreisgebiet - Zögerlich ließ sich gestern Morgen bei bewölktem Himmel die 17. Auflage von „Siegtal pur“ an, mittags gab es auch noch Regen, doch dann lockte die Sonne ganze Völkerscharen. Nach Schätzung der Veranstalter machten sich 80 000 Radfahrer und Inliner auf ins autofreie Siegtal und folgten der Sieg 130 Kilometer von der Quelle bei Netphen bis nach Siegburg – oder umgekehrt und nur etappenweise. Erstmals animierte eine Stempelaktion mit tollen Gewinnaussichten, möglichst viele Kilometer zu schaffen. Sie wurde von den Touristikstellen im Siegtal in Kooperation mit Sponsoren entwickelt und entlang der Strecke elf Stempelstationen eingerichtet. Unter den Abgebern der Stempelkarten werden am Mittwoch 300 Preise verlost: vom E-Bike über Kinderfahrräder, Gruppenreisen bis hin zu kulturellen und kulinarischen Erlebnissen. Der größte Fahrrad-Aktions-Tag der Region ist „top gelaufen“, lautete abends die Bilanz von Paul Hüsch, Touristikbeauftragter des Kreises Altenkirchen. Die Teilnehmerzahl habe sich stabilisiert. Rundum gelungen sei die Sache mit der Deutschen Bahn, die zwölf Sonderzüge einsetzte. Beim großen Andrang wurden auch mal Wartezeiten in Kauf genommen. Auch aus dem Streckenabschnitt Schladern-Eitorf wurde sehr guter Betrieb vermeldet. Roswitha Still vom Touristikverband Siegen-Wittgenstein: „Eine insgesamt runde Veranstaltung: Es gab keine Unfälle, nur ein paar leichte Schürfwunden. Die Busse von Siegen zur Siegquelle waren immer besetzt. Sehr gut gelaufen ist die neue Stempelaktion.“ Die Stimmung auf der Strecke war gut: Städte, Gemeinden, Gastronomie und Vereine boten an Knotenpunkten und in Ortschaften wieder Verpflegung und Unterhaltung an.

    Der offizielle Startschuss fiel auf der Siegbrücke zwischen Niederschelden und Niederschelderhütte. Landrat Michael Lieber (Altenkirchen) sagte hier: „Siegtal pur wird zum 8. Mal gemeinsam von den Kreisen Altenkirchen, Siegen-Wittgenstein und Rhein-Sieg durchgeführt und hat große Akzeptanz bei den Bürgern.“ Er sagte jedoch auch: „Wir werden aber immer darauf hinweisen, dass es außerhalb dieser Veranstaltung zur touristischen und Freizeitattraktivität einen durchgehenden Siegtalradweg geben muss.“ Der RZ gab auch Hüsch zu verstehen: „Als Touristikbeauftragter kann ich keinen Radweg empfehlen, der nicht vorhanden ist.“ Der Weg biete schöne, aber auch viele nicht ausgebaute und gerade für Familien kritische Strecken.
    Bevor der Promi-Tross morgens an der NRW-Grenze mit Rückenwind der Siegtaler Musikanten losgeradelt war, hatte Landrat Paul Breuer (Siegen-Wittgenstein) den Organisatoren gedankt. Flexibel seien Hindernisse aus dem Weg geräumt worden. 750 Helfer waren im Einsatz, die meisten ehrenamtlich. Hüsch steuerte siegabwärts im Schritttempo den Streckenservice-Wagen – wie stets „Mädchen für alles“, für Fragen aller Art und auch bei Radpannen behilflich. Erstmals mit ihm an Bord: Jörg Schlechtriemen vom Veterinäramt des Kreises Altenkirchen, zuständig für die Lebensmittelüberwachung. Er führte an Ständen mit Leckereien stichprobenartige Kontrollen durch, ob alles seine Ordnung hat, beriet die Leute und gab ihnen ein Merkblatt zur Hand. Grobe Verstöße gab es nicht. Doch in Wissen, wo ein zwölfjähriger Radler leichte Verbrennungen durch spritzendes Bratfett abbekam, sorgte er dafür, dass die Bratvorrichtung im Stand nach hinten gestellt wurde. Auch eine Eisbude, die nicht den baulichen Anforderungen entsprach, musste „dichtmachen“.
    Auf der Strecke war wieder viel zu erleben: Besichtigung der Erzquell-Brauerei, Platzkonzerte mit Volksfeststimmung, Spielspaß für Kinder inklusive Streichelzoo, Partymeile mit Livemusik und viele Attraktionen mehr. Der Kreuzverkehr in Mudersbach (B 62/Konrad-Adenauer-Straße) und Wissen (Bahnüberführung Höhe Kirche) wurde erstmals per Ampel und nicht von der Polizei geregelt, was oftmals sowohl von Radlern als auch von Autofahrern trotz Beschilderung nicht beachtet wurde.
    28 Helfer vom THW Betzdorf, Köln-Ost und Bonn-Beul hatten am Freitag bei Etzbach acht Stunden lang bis in die Nacht eine Pontonbrücke über die Sieg gebaut – wegen des hohen Wasserpegels war eine Gerüstbrücke diesmal nicht möglich. Im IPS-Park erwarteten die Besucher weitere Verkaufsstände, bevor das erlebnisreiche Radeln und Rollen weiter nach Fürthen und aus dem AK-Land in den Rhein-Sieg-Kreis ging. Eva-Maria Stettner

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