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Traubensaal im Haus Kupferberg: Ein Hauch von Belle Époque

Paris im Jahr 1900, Weltausstellung. Die Bilanz eines Jahrhunderts soll gezogen werden in einer Zeit naiven Glaubens an den Fortschritt, einer Zeit ohne Krieg. Höhepunkt der Belle Époque, die in Kunst und Architektur den verspielten Jugendstil hervorbringt – eine Rückbesinnung auf Formen der Natur, eine zwischenzeitliche Abkehr vom Diktat des rechten Winkels. Auch in Deutschland.

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Einer der bedeutendsten Vertreter war der Berliner Architekt Bruno Möhring. Für die Weltausstellung entwarf Möhring einen schmiedeeisernen Pavillon in Form eines Weinfasses, in dem deutsche Spitzenweine und -sekte serviert wurden. Die Gäste genossen edle Tropfen unter Weintrauben und umrankt von Reben.

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