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    StrombergStromberg: Gefahrgutunfall auf A 61 mit radioaktiven Stoffen

    Auf der Autobahn A61 Höhe Stromberg kam es am Dienstag gegen 9 Uhr zu einem Arbeitsunfall mit radioaktiven Stoffen. Ein 66-jähriger Ingenieur, der auf dem Baustellenabschnitt in Richtung Norden Messungen vorgenommen hatte, geriet aus bisher noch ungeklärten Gründen unter eine Dampfwalze und wurde dabei schwer verletzt.

    Gorleben
    Foto: DPA

    Da er mit einem radiometrischen Messgerät mit Cäsium 137 arbeitete und dieses beschädigt wurde, bestand die Gefahr, dass radioaktive Strahlung ausgetreten ist. Mittlerweile ist klar: Der Kern der Sonde wurde nicht beschädigt, die Strahlenwerte liegen laut Polizei und Katastrophenschutz im unteren Toleranzbereich und sind als gesundheitlich unbedenklich zu bewerten.

    Gut zwei Stunden war die A61 zwischen Stromberg und Rheinböllen voll gesperrt, seit der Mittagszeit ist sie wieder einspurig in Richtung Norden befahrbar. Dennoch staut sich der Verkehr noch auf gut zehn Kilometer Länge.

    Entwarnung am Mittag

    Nachdem klar war, dass der schwerverletzte Ingenieur ein radiometrisches Messgerät im Einsatz hatte, wurden umgehend die Gefahrstoffzüge aus dem Kreis Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach alarmiert. Während der Arbeiter mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Mainz geflogen wurde, überprüften die Facheinheiten der Feuerwehr, ob radioaktive Strahlung aus dem Gerät ausgetreten ist. Gegen 12.30 Uhr folgte dann die Entwarnung. "Mehr als die betriebsbedingte Strahlung des Geräts konnte nicht festgestellt werden", erklärte Philipp Köhler, Leiter des Team Mediens des Kreises Bad Kreuznach, der die neuesten Erkenntnisse im Minutentakt im Feuerwehrhaus in Stromberg erhielt.

    Dort wurde kurzerhand die Zentrale für alle Rettungskräfte eingerichtet. Ingesamt waren 90 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, THW und Rettungsdienst im Einsatz. "Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Landkreisen Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach war absolut vorbildlich", lobte Werner Hofmann, Kreisfeuerwehrinspekteur des Kreises Bad Kreuznach. sbr

     

     

     

     

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