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    MainzNordmole: Subkultur im Juni?

    Mit dem Fokus auf Kulturveranstaltungen wollen die Betreiber des Biergartens auf der Nordmole im Mainzer Zollhafen die Location betreiben.

    Biergarten-Stimmung
    Biergartengäste genießen in München (Oberbayern) genießen die Sonnenstrahlen. Ab Wochenanfang soll es wieder unbeständig werden.

    Mainz - Mit dem Fokus auf Kultur wollen die zukünftigen Betreiber des Biergartens auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens die Location, die ihnen Donnerstag nach einem Wettbewerb von den Mainzer Stadtwerken zugesprochen wurde, etwa Mitte Juni eröffnen. Angedacht sind Konzerte, Lesungen, Open-Air-Kino und Performances.

    Wer genau wann dort auftreten wird, steht noch nicht fest: "Es wird auf jeden Fall ein Programm werden, wie es früher im Peng gelaufen ist", erklärt Flo Kuster vom "Gebäude 27". Kuster und seine vier Partner betreiben mit dem "Gebäude 27" bereits seit Anfang des Jahres einen Raum für Kultur am nördlichen Rand des Zollhafens. Nun kommt also auch noch Außengastronomie mit einer weiteren Fläche zum Bespielen dazu.

    Die Macher von "Gebäude 27" werden zukünftig für das Programm verantwortlich zeichnen, das dann unter anderem auf einer festen Bühne, die von Seecontainern gerahmt wird, stattfinden soll. Kurios: Die Zuschauertribüne wird aus einem künstlichen "grünen Hügel" bestehen, der aus Europaletten geschichtet und dann mit Rollrasen belegt wird.

    Grüne und nachhaltige Architektur

    Generell soll die großzügige Betonfläche mit direkter Anbindung an den Rhein - die Größenordnung dürfte bei rund 8000 Quadratmetern liegen - "nachhaltig" gestaltet werden. "Wir wollen dort nicht alles zubauen, und wenn wir etwas gestalten, soll 'nachhaltige Architektur' zum Einsatz kommen", betont Kuster im MRZ-Gespräch. Darunter verstehen Kuster & Co. recycelte Materialien, recycelte Formen, Grünflächen aus Rollrasen: "Grüne Architektur trifft industriellen Charme. Und es wird ausreichend Ruhezonen und Freiflächen geben", schiebt Kuster nach.

    Dadurch bliebe dann nämlich auch genug Platz, um dem Kreativnetzwerk Peng Raum für eigene Ausstellungsprojekte zu geben. "Wir installieren eine Galeriefläche aus Seecontainern, die unser Netzwerkpartner Peng dann eigenverantwortlich bespielen kann", gewährt Kuster einen Ausblick.

    "Wir übernehmen einen Teil des Kulturprogramms", bestätigt Ago Rurek vom Peng-Vorstand, "und freuen uns total. Jetzt haben wir noch einen Sommerbalkon zu unserer Innenstadtresidenz", unterstreicht Rurek in Anspielung auf die aktuelle Residenz des Kreativnetzwerks im ehemaligen Autohaus am Binger Schlag. Doch nun drängt die Zeit, bis zum angedachten Starttermin sind es nur noch etwa fünf Wochen. Und ein Name muss auch noch gefunden werden. Dominic Schreiner

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