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    Mainz Neu und günstig: 2500 Wohnungen in City-Nähe

    Mainz . Auf dem einstigen IBM-Gelände an der Hechtsheimer Straße soll ein stadtnahes Areal mit bezahlbarem Wohnraum entstehen. 2000 bis 2500 Wohnungen könnten dort in den kommenden Jahren sukzessive gebaut werden.

    Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne (Mitte) erläuterte, an welchen Bereichen des Areals Wohnhäuser gebaut werden könnten.
    Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne (Mitte) erläuterte, an welchen Bereichen des Areals Wohnhäuser gebaut werden könnten.
    Foto: Bernd Eßling

    Von unserem Redakteur Armin Thomas

    Das kündigte Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne gestern bei einem Ortstermin an, zu dem die Mainzer Grünen eingeladen hatten.

    Das Gebiet hat den Vorteil, dass die nötige Infrastruktur mit Straßen, Wasser- und Stromleitungen bereits vorhanden ist, erläuterte Höhne. Die Stadtwerke hatten Teile des 30 Hektar großen Areals am Heiligkzeuzweg voriges Jahr bei einer Zwangsversteigerung gekauft. Damals noch ohne konkrete Absichten. Man wollte erst einmal prüfen, was hier möglich ist.

    Seither sind die Rufe nach günstigem Wohnraum immer lauter geworden. Im Februar hatte Sozialdezernent Kurt Merkator ein Wohnraumversorgungskonzept vorgestellt, das schließlich vom Stadtrat genehmigt wurde. Und Oberbürgermeister Michael Ebling rief zum selben Zweck eine „Planungsgruppe für Bauen und Wohnen“ ins Leben.

    Günstiger Wohnraum aber ist nicht allein durch Subventionen zu finanzieren. Deshalb suchte die Stadt nach Alternativen. „Und da eignet sich das ehemalige IBM-Werksgelände hervorragend für die Entwicklung eines Wohngebiets, das sozial und ökologisch hochwertigen Standards entsprechen kann“, erklärte Brian Huck, baupolitischer Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion.

    „Wenn man baut, ist es manchmal teuer“, sagte Huck mit Hinweis auf den Winterhafen. Und im Zollhafen sei nur „ein gewisser Anteil“ geförderten Wohnraums geplant. „Daher wollten wir sehen, wo man stadtnah günstigen Wohnraum schaffen kann.“

    Höhne erläuterte, dass bis Ende des Jahres ein Masterplan erstellt wird, um zu sehen, was wo realisiert werden kann. Es folgen Schallschutzprüfungen. Auch Bodenproben müssten erfolgen, „aber da gibt es keine unlösbaren Probleme“, versicherte Höhne. Danach wird geprüft, inwieweit die vorhandene Infrastruktur tatsächlich genutzt werden kann. Das würde die Kosten der Erschließung reduzieren.

    Sollte einem Mischgebiet aus Gewerbe und Wohnungen nichts entgegenstehen, wird ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben. Außerdem wird genügend Zeit für eine Bürgerbeteiligung eingeplant, erläuterte Höhne. Baubeginn für die ersten Häuser könnte schon Ende 2014 sein.

    Die CDU begrüßte das Vorhaben: „Die Stadt braucht unbedingt mehr bezahlbaren Wohnraum“, erklärten CDU-Fraktionschef Hannsgeorg Schönig und der baupolitische Sprecher Gerd Eckhardt.

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