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    Mainz/BerlinMit Isabella Rossellini zum Abendessen ins Savoy

    Zehn Tage lang war Berlin das Epizentrum der internationalen Filmindustrie. Aus der ganzen Welt waren Stars und Sternchen, Drehbuchautoren und Filmemacher zur heute zu Ende gehenden Berlinale 2013 an die Spree gereist. Mittendrin: der Mainzer Filmemacher und Produzent Tidi von Tiedmann, Chef der Produktionsfirma „Kontrastfilm“. Der MRZ schildert Tiedemann seine Erlebnisse auf der Berlinale.

    Tidi von Tiedmann traf bei der Berlinale viele Kreative. Und Isabella Rossellini (kleines Foto).
    Tidi von Tiedmann traf bei der Berlinale viele Kreative. Und Isabella Rossellini (kleines Foto).
    Foto: Kontrastfilm

    Mainz/Berlin.Zehn Tage lang war Berlin das Epizentrum der internationalen Filmindustrie. Aus der ganzen Welt waren Stars und Sternchen, Drehbuchautoren und Filmemacher zur heute zu Ende gehenden Berlinale 2013 an die Spree gereist. Mittendrin: der Mainzer Filmemacher und Produzent Tidi von Tiedmann, Chef der Produktionsfirma „Kontrastfilm“. Der MRZ schildert Tiedemann seine Erlebnisse auf der Berlinale.

    Herr von Tiedemann, wie sind Sie in die Berlinale eingestiegen?

    Ich bin Freitag angereist, war am selben Abend auf einem Empfang in den Ministergärten. Kurioserweise wurde nebenan in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung die Ehrung für den deutschen Drehbuchpreis vorgenommen. Ausgerechnet in der Vertretung des einzigen Bundeslandes, das der eigenen Filmszene keine institutionelle Filmförderung bietet...

    Was war für Sie Ihr persönliches Berlinale-Highlight?

    Definitiv die „Kurzfilm-Brotzeit“. Wir produzieren ja für den Sender arte das Magazin „Kurzschluss“, das eben das Genre des Kurzfilms behandelt. Bei der Brotzeit habe ich in netter Atmosphäre viele spannende Menschen kennengelernt und mit ihnen für arte vor der Kamera Interviews geführt. Üblicherweise trifft man auf den 1000 Empfängen mit 1000 Leuten immer dieselben vier, die man kennt. Bei der Brotzeit war das glücklicherweise anders.

    ...und was die schlimmste Veranstaltung?

    Ohje, am vergangenen Sonntag waren wir im Hotel Adlon. Eine großspurige Einladungskarte gab es, doch dann mussten wir erst mal Schlange stehen, um reinzukommen. Und drinnen? Ekelhaft aufgespritzte Mädels, aalglatte Typen, Catering von „Curry 36“ und „Dunkin' Donuts“, ein Getränkestand, auf dem groß der Name des verantwortlichen Schnapsherstellers stand: „Ficken“. Hoffentlich muss ich da nicht wieder hin.

    Trifft man Stars auch mal persönlich, abseits vom Trubel?

    Klar, Isabella Rossellini zum Beispiel. Sie dreht ja auch Kurzfilme, hat dafür in diesem Jahr die „Berlinale Kamera“ verliehen bekommen. Ich habe sie deswegen interviewt, auch wieder für die Sendung „Kurzschluss“, danach waren wir zusammen essen, im Savoy. Sie ist eine tolle Frau, hat eine Hammerausstrahlung und ist immer noch eine Bombe. Für ihr Alter.

    Hat sich der Ausflug nach Berlin für Sie auch geschäftlich gelohnt?

    Auf jeden Fall. Ich konnte sehr viele Kontakte zu internationalen Kurzfilmern knüpfen, wir haben einige neue Projekte verabredet und letztlich auch „Kurzschluss“ vorangebracht. Außerdem ist toll, dass die Berlinale ein Publikumsfestival ist. Die Reaktionen des Publikums mitzubekommen, das ist für jeden Filmemacher wichtig.

    Das Gespräch führte Dominic Schreiner

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