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    MainzMainzer Lu-Zentrum: Laut Grosse könnte Münster ein Vorbild sein

    Das Einkaufszentrum der Arkaden in Münster könnte ein Vorbild sein für die geplante Shopping-Mall an der Mainzer Ludwigsstraße. Das erklärte gestern Baudezernentin Marianne Grosse im Gespräch mit unserer Zeitung.

    Hell und modern: Die Münster Arkaden könnten Vorbild für das Mainzer Einkaufszentrum werden.
    Hell und modern: Die Münster Arkaden könnten Vorbild für das Mainzer Einkaufszentrum werden.
    Foto: picture-alliance/ dpa

    Mainz - Das Einkaufszentrum der Arkaden in Münster könnte ein Vorbild sein für die geplante Shopping-Mall an der Mainzer Ludwigsstraße. Das erklärte gestern Baudezernentin Marianne Grosse  im Gespräch mit unserer Zeitung.

    Baudezernentin Marianne Grosse betont bei aller Begeisterung für die Münster-Variante aber auch: "Die Bürgerbeteiligung hat absolute Priorität."
    Baudezernentin Marianne Grosse betont bei aller Begeisterung für die Münster-Variante aber auch: "Die Bürgerbeteiligung hat absolute Priorität."
    Foto: Harry Braun

    Die Münster Arkaden in unmittelbarer Nähe zum historischen Prinzipalmarkt gefallen Grosse so gut, weil der in den Jahren 2005 und 2006 realisierte Komplex sehr hell ist und die Eingangsbereiche nicht klein gestückelt sind. Die Arkaden befinden sich auf einem rund 10.000 großen Areal. Auf vier Etagen steht eine Verkaufsfläche von 23.600 Quadratmetern bei einer Gesamtnutzfläche von über 56 000 Quadratmetern zur Verfügung. Mehrere Gastronomiebetriebe und die City-Filiale der Sparkasse sind hier ebenfalls untergebracht. Die Sparkasse war Initiatorin des Projekts und hat dafür etwa 105 Millionen Euro aufgewendet.

    Bürgerbeteiligung hat Priorität

    Grosse will sich mit ihrem Blick nach Münster aber nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, denn die Bürgerbeteiligung hat für sie absolute Priorität. Das zeige das aktuelle Beispiel Kaiserslautern. Dort seien die Bürger erst spät in die ECE-Planungen eingebunden worden. Das Projekt wurde dann von einer ursprünglich geplanten Verkaufsfläche von 30.000 Quadratmetern auf 20.800 Quadratmeter reduziert und erst daraufhin per Bürgerentscheid auf den Weg gebracht.

    Die nächsten Schritte in Mainz in dieser Woche: Am Mittwoch kommen die fünf externen Experten des neu gegründeten Planungs- und Gestaltungsbeirats zusammen, um die Situation rund um die Ludwigsstraße in Augenschein zu nehmen. Das wird am Vormittag geschehen - ohne Bürger. Eingeladen sind die Mainzer ab 14 Uhr in den Drusussaal der Zitadelle. Dort erörtern die Experten die Eindrücke, die sie gewonnen haben, und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Außerdem schaut sich der Beirat die Pläne für das geplante Studenten-Wohnheim am Kisselberg an, die von der Stadt überarbeitete Gestaltung der Uferpromenade am Winterhafen und die Pläne für das Wohn- und Geschäftshaus Schillerstraße 36.

    Armin Thomas

    Hinweis: Mitdiskutieren können die Mainzer am Freitag beim dritten Ludwigsstraßenforum ab 18 Uhr im Gutenbergsaal der Rheingoldhalle. Fragen zum Verkehr stehen dieses Mal im Mittelpunkt.

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