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    MainzAm Zollhafen kommen Autos unter die Erde

    In die Entwicklung des Zollhafens zu einem neuen Stadtquartier mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten kommt Bewegung. Im südlichen Teil sind Baumaschinen, Kräne und Betonmischer angerückt.

    Der Zollhafen wird umgestaltet.
    Der Zollhafen wird umgestaltet.
    Foto: dpa (Archiv)

    Mainz - In die Entwicklung des Mainzer Zollhafens zu einem neuen Stadtquartier mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten kommt Bewegung. In diesen Tagen sind im südlichen Teil Baumaschinen, Kräne und Betonmischer angerückt, um mit der Erschließung, sprich der Verlegung von Versorgungsleitungen, der ersten drei Baufelder rund um das Weinlager zu beginnen.

    Laut Peter Zantopp-Goldmann, Geschäftsführer der Zollhafen Mainz GmbH & Co, handelt es sich dabei um die südliche Molenspitze, den Rheinkai und das L-förmige Areal am Rheinufer.

    "In diesen Bereichen wird derzeit die nötige Infrastruktur für eine Bebauung geschaffen", sagt Zantopp-Goldmann. Zudem soll die neue Straße, die Verlängerung der Taunusstraße in Richtung Weinlager, ausgebaut werden. Am Weinlager läuft die Sanierung des Gebäudes zu einem attraktiven Gewerbestandort in historischem Gemäuer.

    "Nach Abschluss der Roharbeiten erfolgt aktuell der Innenausbau und die Installationen für Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär", berichtet Stadtwerke-Sprecher Michael Theurer. "Die Fenster und Aufzüge sind weitgehend eingebaut und das neue Dach fertig gestellt, auf dem später eine Fotovoltaikanlage-Anlage installiert wird." Bis Herbst dieses Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein.

    Ein Großteil der Büroflächen des denkmalgeschützten Baus sind bereits vermarktet. Der Mainzer Internetdienstleister New Identity AG (NIDAG) hat 3200 Quadratmeter Büro- und Geschäftsräume im Weinlagergebäude langfristig angemietet. Spätestens im Frühjahr 2012 bezieht NIDAG die drei oberen Etagen - mit Option auf Erweiterungsflächen.

    Parallel dazu starten die Erdarbeiten für eine weitere Baustelle: die Tiefgarage zwischen Kaimauer und Weinlager, die 170 Stellplätze bieten wird. "Auf den gesamten Areal wird der ruhende Verkehr bis auf wenige Ausnahmen unter die Erde verlegt", erläutert Zantopp-Goldmann das Konzept. Öffentliche Freibereiche für Fußgänger und Radfahrer haben hier Vorrang.

    Auch bei diesen Baustellen greift das Verkehrsleitsystem der Zollhafen-Entwickler. Alle Baufirmen unterliegen der Verpflichtung, den gesamten Baustellenverkehr über die hafeninterne Straße "Am Getreidespeicher" abzuwickeln, um die Bewohner im Umfeld vor Lärm zu schützen.

    Sobald die ersten von insgesamt 30 Baufeldern voll erschlossen sind, geht es in die Vermarktung. Allerdings hat die Geschichte einen Schönheitsfelder: Der Bebauungsplan fehlt. Seine Aufstellung verzögert sich wegen Lärmschutzfragen. Und ohne Bebauungsplan kann die Vermarktung nicht starten.

    "Wir sind in Gesprächen mit den betreffenden Betrieben", nennt Zantopp-Goldmann den aktuellen Stand. Wie lange sich das Abstimmungsverfahren hinzieht, ist allerdings nicht absehbar. Sabine Jakob

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