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    Urbach/DernbachAbschied ohne Peter Ludolf: Die Schrottplatz-Brüder Ludolf sagten Günter Auf Wiedersehen

    Trauerfeier für "Schrottler" Günter Ludolf ohne seinen engsten Begleiter Peter. Er fehlte bei der Feier am Freitag. Sie fand mit rund 70 Beerdigungsgästen statt.

    Urbach/Dernbach - Trauerfeier für "Schrottler" Günter Ludolf ohne seinen engsten Begleiter Peter. Der Bruder fehlte bei der Beerdigung am Freitag. Die Feier fand im erwartet kleinen Kreis statt. Am Samstag sollen die Fans Abschied nehmen können.

    Die Brüder hatten im Vorfeld gesagt, wie schwer ihnen der Gang fällt: "Ein Viertel unseres Herzens ist rausgerisssen." Für sie war aber auch klar: "Das ist nur der Körper, den wir in die Erde bringen. Die Seele ist hier, Günter ist bei uns."

    Dafür war Peter Ludolf nicht bei der Trauerfeier. Er, den die Zuschauer der Serie bei DMax nur halb dösend in der Küche mit Günter sitzend kannten und der am engsten mit Günter verbunden war, hatte offenbar Sorge, dass die Zeremonie ihn zu sehr mitnehmen könnte. "Er wollte das lieber mit sich selbst ausmachen", erklärte Manni Ludolf. "Günter ist ja auch nie auf Beerdigungen gegangen."

    Peter hatte sich auch - anders als seine Brüder Manni und Uwe - in den vergangenen Tagen nicht gezeigt. Manni und Uwe hatten dabei jeweils gefasst gewirkt, sie schien ihr Glauben zu trösten, dass sie Günter wiedersehen werden.

    Nach der Trauerfeier in der Friedhofskapelle war die etwa 70-köpfige Trauergemeinde angeführt von Pfarrer Rémy Sandmann mit dem Sarg zum Grab gegangen, Uwe Ludolf mit seiner Frau folgte, dann Manni mit Hut. Der wohl ergreifenste Moment war, als ein Solist für den großen Italien-Fan Günter "O Sole mio" anstimmte. Da musste sich Manni Ludolf eine Träne aus den Augen wischen.

    Uwe fand es "stark", dass sich die Fans an den Aufruf gehalten hatten, am Freitag nicht dazuzustoßen. Das Mitgefühl mit den Brüdern ist derweil riesig. "Wir haben jeden Tag eine Kiste voll Post mit Beileidsbekundungen, das tut gut", so Uwe Ludolf. Post von Bekanntschaften aus dem Showbiz sind auch darunter, aber darum will er kein Aufhebens machen. "Für uns sind alle gleich. Wir sind ja auch nur Schrotthändler und Mechaniker."

    Der Leiter des örtlichen Ordnungsamtes hatte der kleinen Gruppe Journalisten - darunter Kamerateams von ZDF und SWR und Reporter unserer Zeitung - den Zugang zum Friedhof ermöglicht: Die Produktionsfirma der "Ludolfs"-Serie auf DMax hatte den Friedhof mit Security-Kräften für andere Journalisten sperren lassen wollen. Die Familie selbst hatte zuvor aber ihr Einverständnis gegeben.

    Von dem Hick-Hack bekamen die Brüder und die weiteren Angehörigen glücklicherweise nichts mit. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch in der Friedhofskapelle. law/ulf

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