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    Kraft (SPD) lobt in Niederschelderhütte die Bildungspolitik

    Niederschelderhütte - Schützenhilfe für die SPD im AK-Land beim Landtagswahlkampf für kommenden Sonntag, 27. März, kam gestern aus dem Nachbarland Nordrhein-Westfalen: Von dort fuhr Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die auch stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende ist, über die Grenze bei Niederschelden zur Awo-Begegnungsstätte im Mudersbacher Ortsteil Niederschelderhütte.

    „Selbstbestimmt im Alter“ war die SPD-Veranstaltung überschrieben; dieses Motto verknüpfte die Politikerin eloquent mit anderen bundespolitischen Themen. Scharf kritisierte sie eine sich in ihren Augen abzeichnende Drei-Klassen-Medizin im Land, bei der Patienten bar vorab bezahlen, um schneller an einen Arzttermin zu kommen. Oder sie machte den Zusammenhang zwischen der Jugend und den Senioren deutlich: „Wenn wir wollen, dass die Renten sicher sind, dann brauchen wir mehr Kinder mit guter Bildung." Hier sei Rheinland-Pfalz mit seiner SPD-Landesregierung ein Vorbild für NRW, weil es zum Beispiel die Studiengebühren abgeschafft habe. Studiengebühren seien für einen Wirtschaftsstandort kontraproduktiv, sagte die Landeschefin. Nach ihrer Rede moderierte der heimische Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell (SPD) eine Diskussion, bei der viele der Gäste im voll besetzten Saal des Awo-Hauses Fragen stellten. sel

    Hannelore Kraft zu Besuch in Niederschelderhütte
    Landtagswahl 2011
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