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    Hund Altenkirchen Betzdorf Kolumne Tipps Nitz Zoe

    Hunde sind treue Wegbegleiter und liebenswerte Lebewesen. Aber sie sind noch mehr: nämlich ziemlich teuer.

    Von unserem Redakteur Stefan Nitz

    Hunde sind treue Wegbegleiter und liebenswerte Lebewesen. Aber sie sind noch mehr: nämlich ziemlich teuer. Da sich potenzielle Halter vor der Anschaffung des Tieres über finanzielle Auswirkungen bewusst sein sollten, macht der Autor zum Jahresanfang einmal einen Kassensturz. Passend zum Januar, dem Monat des Geldes, in dem die noch von Weihnachten belasteten Konten durch fällig werdende Versicherungen oder sonstige Fixkosten besonders strapaziert werden. Geld und Hund – nicht wirklich lustig, kein bisschen süß, aber leider erforderlich. Denn nur von der Liebe kann auch ein Hund nicht leben.

    Da macht sich manch einer „vorher gar keine Gedanken, was ein Hund so alles kostet und ob er sich das Tier überhaupt leisten kann“, hatte uns eine Bekannte gesagt, ohne dass mein Gehörsinn diesem Satz eine besondere Bedeutung beigemessen hätte. Nach gut zweimonatigem Dasein als Hundehalter kehren diese Worte aber viel bewusster in unseren Alltag zurück. Um es kurz zu machen: Ja, ein Hund ist teuer.

    Natürlich sollte man den Wert eines Lebenswesen nicht in Geld messen. Aber so zu tun, als ob man dafür keines braucht, wäre für diejenigen, die mit der Anschaffung eines Familienmitglieds auf vier Pfoten liebäugeln, kein guter Ratgeber. Da sich das Materielle von Fall zu Fall unterscheidet, beleuchte ich nachfolgend den Fall, den ich belegen kann: unseren Dackelmischling. Zoe hat unser Portemonnaie in gut acht Wochen bereits um stolze 800 Euro erleichtert.

    Anschaffung: Zoe, geboren im März in Griechenland und über Umwege an den Rhein gelangt, haben wir aus dem Tierheim Neuwied. Schutzgebühr: 210 Euro. Hunde vom Züchter kosten in der Regel mehr. Eine Bekannte zahlte im Frühjahr für einen Pudelwelpen 800 Euro.

    Erstausstattung: Vom Körbchen mit Kissen über Halsband, zwei Leinen, drei Näpfen und Spielzeugen – in unserem Fall Einmalkosten von 130 Euro. Dafür kann man nach Belieben mehr, aber auch etwas weniger ausgeben.

    Versicherung und Hundesteuer: Jährlich wiederkehrend, aber mit 81 Euro für die Versicherung und 48 Euro für die Hundesteuer in Molzhain noch übersichtlich. Umgerechnet auf den Monat ergeben sich jedoch Fixkosten von 10,75 Euro.

    Fressen: Am Tag sind wir inklusive Leckerlis mit etwa zwei Euro für das Fressen dabei. Kosten im Monat: rund 60 Euro. Das geht aber auch billiger.

    Tierarzt: Unterschätzt werden die Arztkosten. Für Untersuchung, Impfung und Medikamente (Augentropfen) haben wir etwa 200 Euro bezahlt. Im Februar steht die Kastration an, die etwa 400 Euro verschlingen wird. Aber da unser Hund ein treuer Wegbegleiter und ein liebenswertes Lebewesen ist, nehmen wir diese Unannehmlichkeiten gerne in Kauf. Wir wussten zudem vorher, dass ein Hund nicht nur von der Liebe leben kann.

     

    Auf den Hund gekommen
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