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Nürburgring

Nürburgring: 200 demonstrieren für "Save the Ring" -Formel 1

Lautstärke, Action und viel Getümmel gehört zum Formel 1-Zirkus am Nürburgring - bei der Demonstration "Save the Ring" war davon wenig zu spüren: Knapp 200 Teilnehmer protestierten am Sonntagmittag gegen das aktuelle Betreiberkonzept an der Eifelrennstrecke.

Mit Plakaten und Flyern demonstrierte am Sonntag im Vorfeld des Formel 1-Rennens am Nürburgring die Aktion "Save the Ring" für ein neues Betreiberkonzept an der Rennstrecke in der Eifel.
Mit Plakaten und Flyern demonstrierte am Sonntag im Vorfeld des Formel 1-Rennens am Nürburgring die Aktion "Save the Ring" für ein neues Betreiberkonzept an der Rennstrecke in der Eifel.
Foto: Moritz Meyer

Nürburgring - Lautstärke, Action und viel Getümmel gehört zum Formel 1-Zirkus am Nürburgring - bei der Demonstration "Save the Ring" war davon wenig zu spüren:

Eveline Lemke, die Demo-Organisatoren Werner Leonhardt und Axel Zahn  und Ortsbürgermeister Reinhold Schüssler (v.l.n.r.) im Gespräch vor der Demo.
Eveline Lemke, die Demo-Organisatoren Werner Leonhardt und Axel Zahn und Ortsbürgermeister Reinhold Schüssler (v.l.n.r.) im Gespräch vor der Demo.
Foto: Moritz Meyer

Knapp 200 Teilnehmer protestierten am Sonntagmittag gegen das aktuelle Betreiberkonzept an der Eifelrennstrecke. Gelassen und ruhig wanderten die Aktivisten mit ihren 60 bis 70 Plakaten von Nürburg Ortskern bis zum Lindner Hotel am Ring und verteilten Aufkleber und Flyer an die  Formel 1-Fans.

Die konnten damit nicht unbedingt etwas anfangen; nur wenige wussten um die Querelen und Probleme rund um die Nürburgring-Nutzung. Davon wusste allerdings Eveline Lemke umso mehr: Die neue Wirtschaftsministerin suchte den Dialog mit den Aktivisten von "Save the Ring" und vermittelte die Position der Landesregierung.

Lemke betonte aber auch ausdrücklich, dass sie in ihrer Position natürlich besonders die Interessen der heimischen Hoteliers und Gastronomen im Auge habe.

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