Die Sonderbeurlaubung von Beamten durch die SPD-geführte Landesregierung sorgt für teils heftige Kritik. Seit Jahren genehmigt die Regierung Staatssekretären Sonderurlaub, um andere hoch bezahlte Jobs anzunehmen. Obwohl sie nicht mehr für den Staat arbeiten, häufen sie in dieser Zeit Pensionsansprüche an. Aktuell ist die SPD-Wahlkampfmanagerin als Beamtin freigestellt. Wie unsere Zeitung recherchiert hat, ist das kein Einzelfall. Lukas Barth-Tuttas/dpa
Der umstrittene Sonderurlaub einer Landesbeamtin für die Leitung des SPD-Wahlkampfs ist kein Einzelfall. Die Landesregierung geht seit mehr als zehn Jahren nach demselben Muster vor.
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Die Sonderurlaubs-Praxis der SPD-geführten Landesregierung von Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) dominiert thematisch den Wahlkampf-Endspurt. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Landesregierung einer Beamtin Sonderurlaub mit steigenden Pensionsansprüchen genehmigte, um die Wahlkampfleitung für die SPD zu übernehmen.