London (dpa) – Alexander Zverev schrieb noch ein paar Autogramme. Dann verabschiedete sich die Nummer drei der Tennis-Welt am späten Abend noch ohne den erhofften erstmaligen Viertelfinal-Einzug von Wimbledon. Wegen der Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit wird der French-Open-Sieger sein Achtelfinale gegen den Tschechen Jiri Lehecka beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 heute fortsetzen.
Zverev mit Führung deutlich im Vorteil
Mit dem großen Vorteil einer 2:0-Satzführung geht der 29-Jährige in den zweiten Teil des Duells. Ihm fehlt noch der dritte Satzgewinn zum Weiterkommen. Die Partie ist wieder auf dem Centre Court angesetzt und steigt als zweites Match am Nachmittag nach dem Frauen-Viertelfinale zwischen den beiden US-Amerikanerinnen Jessica Pegula und Coco Gauff (2. Match nach 14.30 Uhr/Prime Video).
Angesichts des Vorsprungs durfte sich Zverev mit einem besseren Gefühl verabschieden als sein Kontrahent. Weil die ersten beiden Matches zuvor lange dauerten, hatte Zverev erst um 20.41 Uhr Ortszeit den Centre Court für die Partie gegen den tschechischen Weltranglisten-14. Lehecka betreten.
Spielgeschehen in Wimbledon endet um 23.00 Uhr
Im Gegensatz zu den anderen drei Grand-Slam-Turnieren wird in Wimbledon nicht bis in den frühen Morgen gespielt. Die Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MESZ) dient einerseits dem Lärmschutz der Anwohner. Andererseits sollen laut den Organisatoren die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen.
Bei seinen bisherigen neun Teilnahmen am Rasenklassiker schaffte Zverev noch nie den Sprung unter die Top Acht. Und ihm glückte noch nie ein Sieg gegen einen Top-20-Spieler. Nun steht der Tokio-Olympiasieger kurz davor dies zu erreichen.
Im Falle des Viertelfinaleinzugs fehlt Zverev durch die Sperrstunde und Fortsetzung allerdings der übliche spielfreie Tag vor seinem nächsten Auftritt. Kommender Gegner wäre am Mittwoch der US-Amerikaner Taylor Fritz, gegen den er sieben Matches in Serie den Kürzeren zog.
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