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Keltische Hügelgräber belegen frühe Siedlung

Heistenbach wird erstmals am 4. März 1319 in einer Urkunde des St.-Marienstifts zu Diez erwähnt. Es liegt teilweise im kleinen Talausschnitt des Heistenbachs mit angrenzendem Wald.

Die erste Besiedlung liegt völlig im Dunkeln. Keltische Hügelgräber, die heute noch erkennbar sind, wurden in erreichbarer Nähe der Gehöfte angelegt. Dies lässt vermuten, dass die heutige Gemarkung schon vor Christi Geburt stark, aber nicht unbedingt dauerhaft besiedelt war. Die Gründung des Dorfes könnte im 12. oder 13. Jahrhundert erfolgt sein. Bis 1883 wurde Eisen- und Manganerz abgebaut. Ab 1872 bis etwa 1963 wurde in Heistenbach Kalk, teilweise als Marmor, abgebaut. Ferner wurden Ziegelsteine gebrannt. Auch eine Rotgerberei wurde von 1845 bis Anfang der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts betrieben. Heistenbach hat inzwischen rund 1200 Einwohner. hbw

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