Tennis in Wimbledon
Wimbledon-Aus: Sabalenka will sich «richtig betrinken»
Wimbledon
Aryna Sabalenka schied im Achtelfinale von Wimbledon aus.
Brian Inganga. DPA

Die topgesetzte Aryna Sabalenka kann Wimbledon weiter nicht gewinnen. Japans Tennisstar Naomi Osaka überzeugt dagegen.

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London (dpa) - Die Tennis-Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka erlebt weiterhin eine enttäuschende Grand-Slam-Saison. In Wimbledon verlor die Belarussin das Top-Achtelfinale gegen Japans Star Naomi Osaka mit 2:6, 6:7 (2:7) und schied damit aus. Sabalenka hat wie Osaka bisher vier Grand-Slam-Titel gefeiert. Wimbledon aber ist das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem ihr der Finaleinzug noch fehlt.

«Ich will einfach nur weg, mich richtig betrinken, das Tennis vergessen und versuchen, in bessere Form zu kommen», sagte die 28-Jährige anschließend in der Pressekonferenz. «Ich habe es dieses Jahr vermasselt. Nächstes Jahr werde ich versuchen, es besser zu machen.»

Einen Triumph bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere kann sich Sabalenka damit in diesem Jahr nur noch als Titelverteidigerin bei den US Open holen. Bei den French Open in Paris war Sabalenka nach ihrem Viertelfinal-Aus tief betrübt gewesen. Bei den Australian Open zum Jahresbeginn unterlag sie im Endspiel.

Die frühere Weltranglisten-Erste Osaka bleibt dagegen in Wimbledon im Titelrennen und bekommt es im Viertelfinale mit der Tschechin Karolina Muchova zu tun. In Wimbledon macht die Japanerin wie bei vorherigen Grand-Slam-Turnieren mit ihrer Kleiderwahl auf sich aufmerksam. Auch für das Achtelfinale gegen Sabalenka kam sie in einem Kimono auf den Platz.

© dpa-infocom, dpa:260705-930-338382/2

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