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Wildtiere in Namibia: Neuer Insider Guide zeigt die besten Zeiten und Regionen für Wildtierbeobachtungen
Lando Hamukwaya from Pixabay

In Namibia gibt es für Wildtiere sehr unterschiedliche Lebensräume: Von flachen, weitgehend vegetationslosen Salzpfannen bis zu wasserreichen Flusslandschaften und Feuchtgebieten leben laut neuem Safari Guide 217 Säugetierarten und 644 Vogelarten, die an ganz unterschiedliche Umweltbedingungen angepasst sind. Je nachdem, welche davon Reisende bevorzugt erleben möchten, sieht die optimale Reisezeit unterschiedlich aus. Das gilt auch für die bei Safaritouristen sehr gefragten „Big Five“, die zwar alle in Namibia vorkommen, jedoch nicht überall und zu jeder Jahreszeit gleich gut zu beobachten sind.

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Die Recherche und Erstellung des Beitrags wurden durch eine externe Redaktion in Zusammenarbeit mit der rz-Media GmbH vorgenommen und stammen nicht aus der Redaktion der Rhein-Zeitung.

Namibias Tierwelt hat ganzjährig faszinierende Beobachtungen zu bieten

Die jahreszeitlichen Veränderungen wirken sich in Namibia vor allem darauf aus, wo sich die Tiere aufhalten und wie viele Tiere an bestimmten Orten auf einmal zu sehen sind. Eine optimale Reisezeit, die für die Beobachtung aller Tierarten gleichermaßen geeignet ist, gibt es nicht.

Ein neuer Insider-Guide zur Wildtierbeobachtung in Namibia beinhaltet einen Saisonkalender, aus dem deutlich hervorgeht, wie sich die Sichtungschancen je nach Tierart und Jahreszeit verändern. Für konzentrierte Beobachtungen verschiedener Großwildarten sind vor allem die Monate von Mai bis Oktober geeignet. In der Regenzeit sind dafür die Landschaften grün, und es gibt zahlreiche Jungtiere und Zugvögel zu sehen.

 

Trockenzeit: Das Großwild versammelt sich an den Wasserstellen

Im Laufe der Trockenzeit wird das Wasser in vielen Regionen von Namibia äußerst knapp. Daher sind die Tiere der jeweiligen Gegend in großer Zahl an den wenigen verfügbaren Wasserstellen zu finden. Ab Juli sind dort laut dem Saisonkalender des Insider Guides besonders große Ansammlungen von Tieren zu erwarten. September und Oktober gelten dann als der Höhepunkt der klassischen Beobachtungs-Safaris. Unter anderem treffen dann an den Wasserlöchern Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen und Nashörner aufeinander, und auch Löwen und Leoparden halten sich regelmäßig in ihrer Nähe auf.

Besonders ausgeprägt lässt sich dies im Etosha-Nationalpark beobachten, wo sich mehr als 30 Wasserstellen entlang der wichtigsten Besuchergebiete befinden. Das nachts durch Flutlicht beleuchtete Wasserloch von Okaukuejo ist vor allem für regelmäßige Sichtungen von Spitzmaulnashörnern bekannt.

 

Regenzeit: Veränderte Bewegungen und zahlreiche Jungtiere

Mit den ersten Regenfällen im November und Dezember ist wieder mehr Wasser verfügbar. Dadurch sind die Tiere weniger stark an einzelne Wasserlöcher gebunden und verteilen sich über größere Gebiete. Großwild verschwindet während dieser Monate nicht, da es sich an mehr Orten aufhalten kann, lassen sich Sichtungen jedoch schlechter planen.

In der Sambesi-Region und den Feuchtgebieten Nordnamibias sind vor allem von Januar bis März beeindruckende Vogelbeobachtungen möglich. An der Etosha-Pfanne sammeln sich Flamingos, und auch zahlreiche Jungtiere sind zu sehen.

 

Welche Tiere sind wo zu finden?

Welche Wildtiere Namibia-Reisende beobachten können, hängt neben der Jahreszeit entscheidend von der gewählten Region ab. Der Insider-Guide unterscheidet sechs Wildtiergebiete, vom trockenen Gebirge bis zum wasserreichen Feuchtgebiet:

rz-Media Gmbh/ Open AI

 Die Tabelle zeigt, weshalb sich die Big Five nicht an einem einzigen Ort gleichermaßen gut beobachten lassen. Während Etosha vier dieser fünf Großtierarten beheimatet, ist der Büffel aufgrund seiner engen Bindung an dauerhaftes Wasser vor allem in der Sambesi-Region zu finden.

 

Geduldiges Warten ist erfolgsversprechender als lange Strecken

Wer während einer Safari möglichst viele Kilometer zurücklegt, sieht nicht automatisch mehr Tiere. Vor allem in der Trockenzeit kann es erfolgversprechender sein, eine geeignete Wasserstelle auszuwählen, den Motor abzustellen und geduldig zu beobachten. Zahlreiche Tiere suchen diese Orte im Verlauf des Tages auf. Besonders gute Chancen bestehen am frühen Morgen und am späten Nachmittag, denn dann werden viele Arten aktiver.

 

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