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Wer folgt auf Papst Benedikt XVI.?

Welche Richtung schlägt die katholische Kirche nach der Ära von Benedikt XVI. ein? Diese Frage bewegt die Gläubigen nach der völlig überraschenden Rücktrittsbotschaft des Papstes. Wir zeigen Ihnen mögliche Nachfolger von Benedikt: Der 80-jährige nigerianische Kardinal Francis Arinze ist ein erfahrener Kurienkardinal. Er könne es sich gut vorstellen, dass erstmals ein Afrikaner Papst werde, hatte Benedikt einmal gesagt.

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Auch Angelo Bagnasco (70), Präsident der italienischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Genova, hat gute Chancen auf die Nachfolge auf dem Stuhl Petri. Seit 2007 gehört Bagnasco dem Kardinalskollegium an.

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Ebenfalls ein denkbarer Kandidat: Der 76-jährige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Bergoglio. Er konnte, Zeitungsberichten zufolge, bereits beim Konklave 2005 viele Stimmen auf sich vereinen.

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Kardinalstaatssekretär Tarcisio Cardinal Bertone ist der zweithöchste Mann in der katholischen Kirchenhierarchie. Der 78-Jährige ist wohl der Mann mit der größten politischen Macht im Vatikan und hat viele Kardinäle und Bischöfe auf seiner Seite.

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Der kanadische Kardinal Marc Ouellet (68) ist emeritierter Erzbischof von Québec und ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche. Im Juni 2010 wurde er zum Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe und zum Präsidenten der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika. Laut einem irischen Buchmacher gilt der kanadische Kardinal derzeit als Favorit.

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Laurent Monsengwo Pasinya (73) ist Erzbischof von Kinshasa (Kongo). Seit 2010 ist Pasinya zudem Mitglied des Kardinalskollegiums.

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Der 70-jährige Kurienkardinal Gianfranco Ravasi aus Italien ist ebenfalls ein häufig genannter Kandidat auf die Nachfolge von Benedikt.

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Sao Paulos Erzbischof, der 63-jährige Kardinal Odilo Pedro Scherer: Der brasilianische Kardinal wird ebenfalls als möglicher Nachfolgekandidat für Papst Benedikt XVI gehandelt. Er sieht die Katholiken in Brasilien vor allem durch die neuen pfingstchristlichen Gemeinden unter Druck.

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Der 68-jährige Wiener Erzbischof Christoph Schoenborn gilt ebenfalls als aussichtsreicher Kandidat. Er ist seit 1995 Erzbischof und gehörte bereits 2005 dem Konklave an, dass Papst Benedikt XVI. wählte.

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Der 71-jährige Angelo Scola ist Erzbischof von Mailand. Bis zur Wahl Benedikts XVI. 2005 galt Scola in der Öffentlichkeit als aussichtsreicher Nachfolger

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Erzbischof von Manila, der 55-jährige Monsignor Luis Antonio Tagle zählt ebenfalls zum möglichen Kandidatenkreis: Im Oktober 2011 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Manila, im 24. November 2012 dann zum Kardinal.

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Der 69-jährige Kurienkardinal Jean-Louis Tauran aus Frankreich ist Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche und derzeitiger Kardinalprotodiakon.

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Der 64-jährige ghanaische Kardinal Peter Turkson, seit 2009 Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, ist ebenso ein denkbarer Nachfolgekandidat.

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