Nach Astrazeneca-Stopp: Wer in Rheinland-Pfalz einen Termin hat, soll ein anderes Vakzin erhalten
Trotz Stopp von Astrazeneca: So will das Land weiterimpfen
Die Impfungen gehen in Cochem-Zell weiter: Die Termine bis zum 10. April können gehalten werden. In dieser Woche werden noch 529 Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna in Landkern durchgeführt. Foto: Kevin Rühle
Kevin Ruehle

Mainz/Berlin. Rheinland-Pfalz will trotz Stopp des Astrazeneca-Impfstoffs weiterimpfen: „Ab Mittwoch finden alle Impftermine in den Impfzentren wie geplant statt“, kündigte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) an. Rund 43.000 Impftermine, bei denen bislang der Astrazeneca-Impfstoff eingesetzt werden sollte, würden nun mit anderen Wirkstoffen durchgeführt. Geimpft werde vorwiegend mit Biontech. 5300 Impftermine, die am Dienstag geplatzt waren, sollen schnell nachgeholt werden.

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Die Bundesregierung hatte am Montag die Impfungen mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca wegen möglicher Hirnthrombosen in Zusammenhang mit Impfungen gestoppt. Das Paul-Ehrlich-Institut sprach von „schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen“, die in einer ungewöhnlichen Häufung aufgetreten seien.

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