Berlin (dpa) – Das Liebes-Aus kam für die Fans überraschend: Kaum hatten die Tennis-Stars Gaël Monfils und Elina Switolina ihre Trennung öffentlich gemacht, schlugen in den sozialen Netzwerken die Wellen hoch. Die Ukrainerin hatte den Schritt mit den seelischen Belastungen durch den Krieg in ihrer Heimat und dem Wunsch begründet, wieder zu sich selbst zu finden – was ihr innerhalb der Ehe nicht möglich sei. Einige Fans kritisierten diese Argumentation. Nun wendete sich die 32-Jährige nochmals an die Öffentlichkeit.
In einem weiteren Instagram-Beitrag stellte die Ukrainerin klar, dass der Krieg in ihrer Heimat nicht der alleinige Grund für das Ende ihrer Ehe gewesen sei. Vielmehr hätten weitere Faktoren eine Rolle gespielt, über die sie sich nicht öffentlich äußern wolle. Manche Dinge seien schlicht zu privat, um sie mit der Öffentlichkeit zu teilen. «Irgendwann wurde mir einfach klar, dass ich kein Leben mehr führen wollte, in dem ich nicht wirklich glücklich war. Und glaubt mir, diese Entscheidung zu treffen, war alles andere als einfach», schrieb die Ukrainerin.
Karriereende im Schatten der Trennung?
Der 40-jährige Monfils hatte ursprünglich angekündigt, seine Profikarriere nach der Saison 2026 zu beenden. Als voraussichtlich letztes Turnier galt das Paris Masters im November. Doch der Rückzug des ehemaligen Weltranglisten-Sechsten kam früher als erwartet. Anfang Oktober tauchte sein Name auf der Liste der zurückgetretenen Spieler der International Tennis Integrity Agency (ITIA) auf. Damit wurde das frühzeitige Ende seiner Profikarriere offiziell bestätigt.
Switolina sah sich veranlasst, ihren Mann gegen öffentliche Vorwürfe zu seinem Karriereende in Schutz zu nehmen. «Wie einige von euch gesehen haben, endete Gaëls Karriere abrupt, nachdem er aufgrund unserer Situation die Entscheidung getroffen hatte, aufzuhören. Leider wurden viele Vorwürfe gegen ihn erhoben, die er nicht verdient hat, weshalb wir gemeinsam eine Stellungnahme veröffentlicht haben», schrieb sie.
Zugleich betonte sie auch in ihrem zweiten Statement ihre Verbundenheit mit Monfils, mit dem sie ein gemeinsames Kind hat: «Ich liebe und respektiere meinen Mann sehr. Und ich werde ihn immer lieben und schätzen für den Menschen, der er ist.»
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