Kastellaun

Zehntausende „Stars“ bei der Nature One

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Der große Open-Air-Floor 2011 bietet Platz für zehntausend "Stars". Die Fans sind schon gespannt, welche Lichttechnik in diesem Jahr aufgebaut wird. Foto: Andreas Jöckel

„You.Are.Star” – Du bist der Star. Unter diesem Motto wird vom 03. bis 05. August auf der Raketenbasis Pydna bei Kastellaun im Hunsrück ein langes Wochenende gefeiert, bei Deutschlands größtem Festival für elektronische Musik: Nature One. Mehr als 300 DJs und LiveActs spielen auf 23 Bühnen. Zum LineUp gehören Stars wie Paul van Dyk, Sander van Doorn, Sven Väth, Hardwell und Dubfire. 55.000 Besucher werden zur 18. Ausgabe des Festivals erwartet. Start ist schon am Donnerstag, 2. August, beim „Mixery Opening“ auf dem Zeltplatz.

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Das Publikum ist der Star: Für den Veranstalter, der Firma i-Motion mit Sitz in Mühlheim-Kärlich, ist dies seit 18 Jahren ist dies bei der Nature One die oberste Maxime. Mit Erfolg: Das Festival auf der Raketenbasis Pydna ist seit langem das mit Abstand Größte und Beliebteste seiner Art in Deutschland. „Statt gitarrezupfenden Männern auf einer zu großen Bühne zuzujubeln, ist bei Nature One die Tanzfläche der zentrale Ort des
Geschehens“, so Programmchef Oliver Vordemvenne. „Dank Vier-, Sechs- oder Acht-Punktbeschallung und der sich ebenfalls auf den Dancefloor konzentrierenden Lichttechnik steht der Gast im Mittelpunkt der Party. Und ist nicht Zuschauer – sondern Raver.“

Und der will feiern. Damit er das kann, besteht das Künstler-LineUp aus Profis der elektronischen Musikszene: Paul van Dyk, Sander van Doorn oder Hardwell auf dem „Open Air Floor“, Sven Väth oder Dubfire im „Century Circus“, Da Hool auf dem „Classic Terminal“ oder Moonbootica im „House of House“. LiveActs wie Rank1, AKA AKA feat. Thalstroem, Terence Fixmer, Dapayk, Extrawelt und Laserkraft 3D sind ebenfalls im Einsatz, um den Besuchern ein einzigartiges Wochenende zu bescheren.

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23 Floors gibt es bei Nature One, vom riesigen Open-Air-Floor mit Platz für Zehntausend bis zum kleinen Clubfloor in einem der ehemaligen Raketenbunker für ein paar Hundert Leute. Die über 300 DJs decken die gesamte Bandbreite der elektronischen Musik ab. Von Trance über Techno bis House und Hardcore. Die 19 Clubfloors werden von anderen Veranstaltern, Clubs oder Labels aus dem In- und Ausland betrieben. „Das schafft eine unglaubliche Vielfalt. Ob der Tresor aus Berlin, Thunderdome aus Holland oder das Airport aus Würzburg – alle bringen ihre DJs und Community mit. Mehr Szene, mehr Underground geht nicht“ so Vordemvenne.

130 Fußballfelder groß ist das „CampingVillage“, auf dem der Großteil der 55.000 Besucher „übernachtet“. Wirklich schlafen werden die wenigsten. Auf hunderten privat aufgestellten Soundanlagen spielen Hobby- und Nachwuchs-DJs, Nonstop von Donnerstagmorgen bis Sonntagabend. Überhaupt geht der Trend zum XXL-Feiern, erzählt Vordemvenne: „Der Hauptanreisetag ist mittlerweile der Donnerstag. Viele bleiben bis Sonntagabend, einige bis Montag.“ Offizieller Startschuss für das lange
NatureOne-Wochenende ist traditionell beim „MixeryOpening“ im CampingVillage am Donnerstagabend.

Um ein Event dieser Klasse unter freiem Himmel überhaupt auf die Beine stellen zu können, ist ein gigantischer technischer Aufwand von Nöten. Strom, Wasser, Toiletten, Technik, Zelte und ühnen werden von rund 800 Mitarbeitern installiert. Insgesamt werden drei Kilometer Aluminium-Trussing, 800 Moving-Lights, über 800 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von einer Million Watt, beinahe 1.000 Quadratmeter LED-Flächen und 22 Kilometer Kabel verbaut. Wenn dann alles fertig ist, stehen sie im Rampenlicht – die mehr als 50.000 Stars bei Nature.