Archivierter Artikel vom 15.07.2012, 20:08 Uhr
Nürburgring

Wenn im Juli bei Regen der Lenz kommt

Was der Eifel entginge, suchte sich der ADAC für seinen Truck-Grand-Prix irgendwann einen anderen Ort als den Nürburgring, machte das vergangene Wochenende mal wieder deutlich. Den widrigen Witterungsbedingungen – auch Eifelsommer genannt – zum Trotz strömten die Fans PS-starker Trucks und launiger Country-Sounds wieder zu Tausenden zum Ring.

Lesezeit: 5 Minuten

Bei strömendem Regen wird das erste Truck-Rennen des Wochenendes am Samstag auf dem Nürburgring gestartet.

Andreas Wetzlar

In der ersten Kurve kommt das Feld noch gut sortiert durch.

Andreas Wetzlar

Manch ein Fahrer sucht aber lieber die Außenbahn, um Rangeleien aus dem Weg zu gehen.

Andreas Wetzlar

Dichte Gichtwolken erschweren die Sicht für die hinteren Starter.

Andreas Wetzlar

Dreher in der ersten Kurve werden von den Fans auf der Mercedes-Tribüne mit lautem Beifall belohnt.

Andreas Wetzlar

Falsche Fahrtrichtung.

Andreas Wetzlar

Ein Schaden an der Front zwingt nicht zur Aufgabe.

Andreas Wetzlar

Im Höchsttempo geht es über die Start-Ziel-Gerade.

Andreas Wetzlar

Packende Zweikämpfe lassen die Herzen der Fans höher schlagen.

Andreas Wetzlar

In den Kurven kann es schon einmal eng werden.

Andreas Wetzlar

Antonio Albacete (rechts) im packenden Duell mit Adam Lacko.

Andreas Wetzlar

Der Titelverteidiger Jochen Hahn (rechts) auf der Jagd nach einem Platz auf dem Podium.

Andreas Wetzlar

Im Parc-Fermee stehen die Trucks nach dem Rennen …

Andreas Wetzlar

... und werden von den Fans abgelichtet.

Andreas Wetzlar

Nach dem Rennen gibt es verschiedene Programmteile …

Andreas Wetzlar

... wie den Korso der Privat-Lkw.

Andreas Wetzlar

Aber auch die Startaufstellung zur ADAC GT Masters wird aufmerksam verfolgt.

Andreas Wetzlar

PS-starke Rennboliden beim Einbiegen in die erste Kurve.

Andreas Wetzlar

Auch für drei Fahrzeuge nebeneinander scheint genügend Platz zu sein.

Andreas Wetzlar

Früher in der Formel 1 unterwegs, heute bei der ADAC GT Masters: Heinz Harald Frentzen.

Andreas Wetzlar

Auf Regenreifen unterwegs und trotzdem bleiben die Rundenzeiten stabil.

Andreas Wetzlar

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Durch die erste Kurve des Nürburgrings kamen die Fahrer des Truck-Grand-Prix noch gut hindurch. Doch dann wurden die Zweikämpfe immer enger – und es regnete in Strömen.

Jochen Tarrach

Nürburgring. Wenn es darum geht, für Spannung am Nürburgring zu sorgen, steht der Motorsport ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr allein in der Verantwortung. Was die Zukunft des Rings betrifft, ist ja derzeit nur sicher, dass nichts sicher ist. Auch wenn Ministerpräsident Kurt Beck in diesen Tagen nicht müde wird zu betonen, die Dinge „relativ zügig finalisieren“ und keine Veranstaltung verlieren zu wollen.

Was der Eifel entginge, suchte sich der ADAC für seinen Truck-Grand-Prix irgendwann einen anderen Ort als den Nürburgring, machte das vergangene Wochenende mal wieder deutlich. Den widrigen Witterungsbedingungen – auch Eifelsommer genannt – zum Trotz strömten die Fans PS-starker Trucks und launiger Country-Sounds wieder zu Tausenden zum Ring.

Mehr als 180 000 Besucher, rund 35 000 verkaufte Tickets – womit das Vorjahresniveau erreicht wurde – sind Zahlen, die keine weitere Überzeugungsarbeit mehr nötig machen. Auch wenn vieles rund um den Ring derzeit noch unsicher ist, in einem Punkt besteht Gewissheit: Der ADAC Truck-Grand-Prix ist längst ein ebenso fester wie beliebter Bestandteil des Veranstaltungskalenders rund um die Rennstrecke.

Sportlichen Darbietungen mit hohem Unterhaltungsfaktor

Natürlich waren das Campen und insbesondere das Zelten an diesem verregneten Wochenende alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Umso größer war der Unterhaltungsfaktor der sportlichen Darbietungen. Die meist regennasse Fahrbahn sorgte für packende Rennen, für so manches heiße Überholmanöver und einige Ausritte in Kiesbett oder Begrenzungsstapel. Und natürlich hatten auch diese Trucktage wieder ihre Helden – in einem Fall sogar einen lokalen Helden.

Mittelrhein-Cup: Nachwuchs aus dem Hause Lenz kann sich ans Treppchen gewöhnen

War es früher stets der Plaidter Heinz-Werner Lenz, der die Fans regelmäßig verzückte, so scheint langsam, aber sicher die Zeit der Wachablösung gekommen. Lenz junior, genauer gesagt der 25-jährige Sascha Lenz, schickt sich an, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Bei den Rennen um den Mittelrhein-Cup fuhr der Nachwuchs aus dem Hause Lenz als Zweiter erstmals aufs Podium und war völlig aus dem Häuschen. „Das ist ein geniales Gefühl. Daran könnte ich mich gewöhnen“, meinte der talentierte Mercedes-Benz-Pilot.

EM-Rennen: MAN-Pilot Jochen Hahn vor Markengefährten Albacete

Eine Klasse höher, bei den Rennen um die Europameisterschaft, sorgte ebenfalls ein deutscher Fahrer für beste Stimmung auf den Rängen. MAN-Pilot Jochen Hahn, amtierender Champion, machte deutlich, dass er auf einem guten Weg ist, auch die Saison 2012 als Europameister zu beenden. Auf diesem Weg kann ihn eigentlich nur Markengefährte Antonio Albacete stoppen.

Mit dem Spanier lieferte sich Hahn auch in der Eifel ein packendes Duell um die Spitzenposition. Hahn 281 Punkte, Albacete 274 Zähler – auch nach dem Ring-Wochenende dauert der Zweikampf an.

Packende Positionskämpfe in den Rennen der ADAC GT Masters und der ADAC Formel Masters rundeten ein unterhaltsames Sportprogramm ab, das an Ort und Stelle hoffentlich noch viele Wiederholungen findet.

Von unserem Redakteur Klaus Reimann