So war der Reichsarbeitsdienst organisiert

Der Reichsarbeitsdienst (RAD) war eine Organisation im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Ein entsprechendes Gesetz wurde 1935 erlassen, wonach alle jungen Frauen und Männer zwischen 18 und 24 Jahren den RAD leisten sollten, in der Regel ein halbes Jahr. Der RAD hatte mehrere Aufgaben: Zum einen sollte die junge Generation diszipliniert werden, deren Angehörige durch die Weltwirtschaftskrise oft jahrelang arbeitslos waren – 1933 war ein Drittel der arbeitsfähigen Deutschen arbeitslos.

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Zum anderen sollte der RAD die nationalsozialistische Ideologie der Volksgemeinschaft in die Praxis umsetzen, indem alle sozialen Schichten zusammenarbeiten. Seit 1938 übernahm der RAD auch militärische Hilfsdienste. (Quelle: Wikipedia)